Die Stadt erkunden, indem man einfach Straßen bis an ihr Ende fährt. Heute die Volmerswerther Straße getestet: Endet am Volmerswerther Deich. Ist sogar wirklich einer (Deich). Mit wunderbarem Blick auf den Rhein.
Eben dreimal hintereinander versucht, mit Firefox die Titelgeschichte von „Newsweek Europe“ (Bitte vorsichtshalber nicht anklicken!) zu lesen. Jedes Mal ist der Browser abgestürzt. Einmal führte das sogar zum Absturz meines gesamten Rechners. Der Mann meines Herzens sagt, dass das bestimmt daran liege, dass das eine MSN-Seite ist. Die spinnen doch, die von Microsoft.
Ich dachte, dass der Muskelkater von Montag mittlerweile abgeklungen ist. War er aber nicht, wie ich vorhin bei den Bauchübungen beim „Workout“ (Das heißt da so!) bemerkte. Warum fühle ich mich nur so, als ob ich seit Jahren keinen Sport mehr gemacht habe?
Über Yoga
Nachdem ich mich das ganze Wochenende erfolgreich davor gedrückt habe, einer körperlichen Betätigung in meinem neuen Fitnessstudio nachzugehen, war es dann gestern endlich soweit. Und da ich keine Lust auf Fahrradfahren, Stepper und Geräte hatte, entschied ich mich spontan für den Yoga-Kurs, der auf dem Kursplan Böses erwarten ließ. „Hot Yoga“ stand da nämlich, und traf genau den körperlichen Zustand, in dem ich mich über weite Teile der Veranstaltung befand. Mir war verdammt heiß und ich hätte niemals gedacht, dass die paar Bewegungen so anstrengend sein könnten. Erfreulich außerdem: Kein großes Drama mit „Ohms“ und ähnlichen Gesängen. Damals in Berlin hatte ich da ganz andere Erfahrungen gemacht. Da wurde um die Wette gehechelt, Zettel ausgeteilt und spirituelle Gesänge absolviert. Und mit Sport hatte das dann auch wenig zu tun. Anders also beim „Hot Yoga“. Dass übrigens nicht nur von der Damenwelt besucht war. Auch ein Kerl machte fleißig Kopfstand, den Fisch und all die anderen Verrenkungen mit.
(Oh mein Gott, das klingt ja wie ein Tagebucheintrag.)
Über pralle Titten
Ihr kennt ja sicherlich diese Zeitschriftentests. Und als ich vor einigen Wochen bei der Recherche auf ein Magazin namens „Pralle Titten“ gestoßen bin (hahaha und fragt bitte nicht, nach was ich gesucht habe, ich weiß es nicht mehr), war für mich klar: Das musst du testen. Bisher hatte ich es allerdings noch nicht in einem Zeitschriftenkiosk gefunden. Oder sagen wir so: Ich habe bisher noch nirgends danach gefragt. Heute dann ruft mich der Mann meines Herzens an. „In dem Büdchen bei uns in der Straße, da gibt’s „Pralle Titten“.“ Ihr könnt euch vorstellen, dass ich zunächst tief durchatmen musste, hatte er doch die Anführungsstriche im gesprochenen Wort nicht durchklingen lassen. Aber jetzt freu ich mich schon. Besonders auf das Gesicht des Büdchenbesitzers, den ich schon bei meinem letzten Besuch milde zu stimmen versuchte, als ich beim Kauf einer Süddeutschen mit einem 50-Euro-Schein ankündigte: „Ich komm jetzt auch öfter.“
Wenn ich an ein Bündnis für Erziehung denke, dann habe ich komischerweise nie Religionsgemeinschaften als mögliche Partner im Sinn.
Nur mal so gefragt:
Wer kommt eigentlich heute abend alles zum Stammtisch?

