Grossartig

Michael Jürgs beschreibt auf der Medienseite der SZ den Privatjetstreit zwischen BAMS und Lafontaine. Und nennt ihn – aus Platzgründen – Fonti. Super Text. Made my day. (Nach der ganzen Aufregung…)

Wenn der BH Kette raucht

„Wo ich aber gerade bei BHs bin, wollte ich nur mal sagen, Frauen dieser Welt: Die mit den Plastikträgern? Man SIEHT diese Plastikträger, die sind NICHT unsichtbar, die sind nur durchsichtig! Und auch das nicht lange, weil die aus irgendwelchen Gründen, die ich mir nicht ausmalen mag, ganz schnell vergilben, und dann sieht es noch schlimmer aus, nämlich als hätte man einen BH an, der Kette raucht.“

sagt Martina

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Ich mag ja dieses V.i.S.d.P.-Blog.

Wahnsinns-Service

Hach, jetzt kann man sogar ins V.i.S.d.P.-Blog schauen und weiß, was bei GZSZ gerade passiert.

Unterhaltung für den Samstag

„Was stört euch an den Russen?
‚Die Frauen laufen abends auf Stöckelschuhen rum und ziehen sich an wie zur Oper‘, sagt Horst. Er selbst geht den ganzen Tag in der Kombi kurze Hose/Unterhemd. ‚Mir reicht, was ich anhabe. Wir sind schließlich im Urlaub.‘ Die Frau klagt: ‚Ich muss jeden Tag früh raus, bevor die Russen alle Liegen am Strand besetzt haben.‘ Horst seufzt. ‚Aber auch wenn man ein Handtuch und seine Sachen auf die Liege legt, die räumen das einfach weg. Da kennen die nix.'“

(aus Stern 33/05)

Zeitschriften im Test: Sudoku

Tja, und für alle, die wie ich gerade ein wenig vor dem UmsichselbstunddenRestderFamiliedrehen flüchten und sich mit seltsamen Rätsel ablenken, sei dann noch dieses Heft aus dem Hause Puzzler empfohlen. Hier kümmert sich der Herausgeber noch ganz persönlich um seine Leser. Bertold (das isser) steht auch nur mit Vornamen im Vorwort, so dass man sich gleich ganz gut aufgehoben fühlt. Und dann geht’s eigentlich auch schon los: Sudokus, Sudokus, Sudokus. Erst leicht, dann mittel und dann schwer. Wobei mir die „leichten“ ein wenig zu einfach sind. Aber ich bin durch das Handelsblatt ja auch schon im Training.

Zeitschriften im Test: PM Kreativ Trainer

Ein Rätselheft? Ja, ihr Lieben, ein Rätselheft. Keine Kreuzworträtsel (zu langweilig), keine Sudokus (erst heute das dazu gehörige Rätselheft entdeckt, das von PM kommt erst in ein paar Tagen an den Kiosk), sondern lustige Rätsel, bei denen man herausfinden soll, welche Felder ausgemalt werden müssen und welche nicht. Hat so ein bisschen was von nicht-virtuellem Minesweeper, die Windows-Nutzer werden dieses Spielchen ja sicherlich kennen.

Was soll ich mehr sagen? In jedem Heft sind knapp 30 dieser Rätsel. Ziel ist, dass man nachdem man alle richtigen Felder ausgemalt hat, ein Bild oder Satz erkennen kann. Klingt nerdig, ist es auch.

Nach den Babyleichen

Puh, gewagte These, die der in der FAZ zitierte Chefarzt aus Halle da aufstellt. Bei der Suche nach einer Erklärung dafür, dass nicht einmal ihr Mann, also das nächste Umfeld bemerkt haben will, dass die Frau neun Mal schwanger war.
Hans-Joachim Maaz sagt zum einen, dass einige der Menschen im Osten Deutschlands auf das Verleugnen konditioniert seien. Das wiederum schiebt er auf den gesellschaftlichen Einfluss. Ich zitiere: „Das muss man der DDR anlasten. Die ganze Wahrheit über das Regime oder über Andersdenkende war tabuisiert oder bei Strafe verboten. Von daher ist die Verleugnung auch eine gesellschaftlich unterstützte und eingeübte Abwehr.“

Wie sich diese Diskussion in den kommenden Tagen entwickeln könnte – nicht auszudenken.