Verstecken

Wir sind jetzt in dem Alter angelangt, in dem sich der kleine Mann nur zu gern versteckt. Hinter Vorhängen, unter Bettdecken, Decken. Das läuft dann so: Er stellt sich hinter einen Vorhang, die Hände natürlich noch gut sichtbar platziert, schließlich sollte man allzeit bereit sein, den Vorhang jeden Moment mit einem lauten „Hallo Mama“ wieder aufzuziehen, und dann wird gewartet. Bis ich ins Zimmer komme, mich laut wundere, wo denn mein Sohn verblieben ist. Entweder hält er es dann schon nicht mehr aus und gibt sich laut lachend zu erkennen oder ich schaue irgendwann hinter die Gardine, um ihn zu finden. Jedes Mal großes Hallo. Mit allem Drumunddran. Natürlich.

Oder eben unter einer Decke verstecken. Nur selten liegt die Decke dabei unauffällig auf dem Sofa/Bett/wasauchimmer platziert, sondern es ist unschwer zu erkennen, dass sich darunter ein kleiner Mann verbirgt. Manchmal wird das „Wo ist denn der O. hin?“ mit einem unter der Decke dahingemurmelten „Ja“ kommentiert. Am Ende dann eben auch großes Hallo, lautes Gelächter – eben echte Kinderfreude.

Wenn Sie eine brauchen: Nehmen Sie dieses Foto als Pointe.

Verstecken spielen

13_2013

Aprilscherze waren das Thema im heutigen Digitalen Quartett. Bitte schauen!

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Es liegt vermutlich an meinem Geschlecht, dass ich die Debatte um „Lean in“ von Sherryl Sandberg verfolge. Und in dieser Woche den Beitrag von Yahoo-CEO Marissa Mayer, der beschreibt, wie es dazu kam, dass sie, mit Baby im Bauch, Chefin von Yahoo wurde. Ihr schönster Satz:

Being a mom gives you so much more clarity on what is important.

Ein Satz für die Bewerbungsmappe.

Berlin. Es gibt ja bestimmte Dinge, die versuche ich bei jedem Berlin-Besuch einzurichten. Dazu gehört ein Besuch in einem meiner Lieblingsschuhläden (in Düsseldorf komme ich ja nicht dazu, da mal hinzugehen), im mittlerweile wahrscheinlich völlig unhippen „Pan Asia“, die Lieblingsfreundin aus der England- und Studentenwohnheim-Zeit und eine alte Schulfreundin treffen, um mit ihr durch die Straßen von Prenzelberg zu schlendern. Diesmal stand auch mal wieder ein Besuch beim „Mädchenitaliener“ auf dem Programm, den ich zuletzt mit eben lieber Freundin besucht habe, mit der ich auch diesmal da war. Durch die Erinnerung wohl etwas ins Himmlische stilisierte Nudeln mit Mohn und Feigen gegessen. Während das Treffen mit den Freundinnen noch schöner als erwartet war, enttäuschten die Nudeln ein wenig. Kann man eben nicht vergleichen.

Dinge, die ich tue, wenn ich ohne Kind unterwegs bin: lesen. Auf dem Flug nach Berlin Wams, Spiegel und Zeit weggelesen und mich gefragt, wann mir das zuletzt mal an einem Sonntag so am Stück gelungen ist. Keine Antwort.

Zufrieden.

Nachdem mich mein „Fitbit One“ nach nur wenigen Wochen auf tragische Weise wieder verlassen hat, wird schon bald Jawbones „UP“ bei mir einziehen und mich vermessen. Und wisst ihr was? Ich freu mich schon.

Gestempelt.

Fragt bitte nicht, wann ich zuletzt Ostereier gefärbt habe? Ich gehe aber davon aus, dass ich es in den kommenden 16 Jahren nun einmal im Jahr machen werde.

Der schönste Mama-Moment: beim Kindergeburtstag am Karfreitag, als eine Horde Zweijähriger kurz vor dem Gehen wild juchzend den Flur hoch und runter gerannt sind.

Ich woanders:

Wiwo.de: Der irre Hype um Google Glass

12_2013

Geburtstagskuchen

Am Montag haben wir Geburtstag gefeiert, weshalb in der vergangenen Woche der Wochenbericht auch ausgefallen ist. Kindergeburtstage sind sehr anstrengend. In der Vorbereitung, am Tag selber und in der Nachbereitung. Wobei ich jetzt auf hohem Niveau jammere: Der kleine Mann ist ja erst zwei geworden. Zu Besuch waren seine so genannten ältesten Freunde, O., die einen Tag vor ihm geboren wurde und die seine Zimmernachbarin im Krankenhaus war. Also auch meine, ach egal. Neben O. waren auch die anderen Kinder da, die jetzt gerade alle zwei werden oder geworden sind. Erst wurde sich vorsichtig beschnuppert (und bitterlich geweint, weil das Spielzeug von anderen bespielt wurde), dann wild durch die Wohnung gerannt, im Bett rumgesprungen, hinter den Vorhängen versteckt, getanzt, gespielt, Kuchen gegessen. Sprich: Die Kids hatten Spaß, die Mamas Zeit für Kaffee und Klatsch und am Ende waren sie alle fertig. Mission accomplished. Ich freue mich dann schon mal aufs nächste Jahr.

Entenfüttern #latergram

Leider waren die Geburtstagspartys – am Folgetag wurde nochmal mit den Tagesmutterkindern gefeiert – so anstrengend, dass der kleine Mann krank wurde. So mit bei uns im Bett schlafen, keine Lust auf Essen, Fieber. Gehört das auch immer dazu?

Frühling in die Wohnung geholt

Wenn ihr übrigens wüsstet, wie schwierig es ist, einen beruflichen Hangout hinzubekommen. Ich war schon kurz davor, aufzugeben. Jetzt könnte was klappen. Vielleicht noch vor Ostern. Dann hätten wir das Projekt in unter einem Monat gestemmt.

Ich woanders

Wiwo.de: Die wahren Gründe für das Aus des Google Reader

Wiwo.de: Die Zeiten des freien Internets sind vorbei

10_2013

Kostenloskultur ist eines dieser Wörter, die gerne mal im Zusammenhang mit dem Internet genannt wird. Wie man in dieser Welt Geld verdienen kann, als Künstler, mit Musik (Vielleicht auch mit Journalismus?) erklärt Musikerin Amanda Palmer in „Die Kunst zu Fragen“.

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Tschö, Kleiner!

Das war’s. Wir haben uns getrennt. Vor ein bisschen mehr als zwei Jahren wollte ich mich schon mal von ihm trennen, weil es unmöglich schien, einen Kinderwagen zu finden, der in ihn reinpasste. Damals konnte ich das noch nicht. Und es ging eben auch noch zwei Jahre gut. Jetzt sagt der Sohn, wenn er einen von diesen Autos sieht: „Ein unser Auto.“ Seit dieser Woche nicht mehr.

Tocotronic.

2013: Zu Emmanuela getanzt.

Mein Fitbit hat die Runde in der Waschmaschine nicht überlebt. War eine Zeit, die wir zusammen hatten. Überlege jetzt auf das Fuel Band zu warten, das laut Fitbit-Twitteraccount im Mai rauskommt.

Digitales Quartett war diese Woche free style. Und diesen Montag schon um 14 Uhr weil aus Austin. Zum Mitgucken bitte einfach gegen 14 Uhr auf den Link via Twitter unter dem Hashtag #quartett warten!

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9_2013

Frühling!

Berufstätig mit Kind ist gerade zu dieser Jahreszeit ein großer Spagat. Besonders wenn dann gegen elf Uhr der Anruf kommt, dass es dem Kind nicht so gut gehe und es sicherlich besser wäre, wenn wir es abholen würden. Andere Mamas werden das kennen: Sofort werden im Kopf alle kommenden Termine und Todos des Tages aufgerufen und auf „schnell noch abarbeiten“ oder „lässt sich verschieben“ überprüft. In der Realität sah das dann letzte Woche so aus: Schnell den Sohnemann abholen, Mittagmachen, zum Schlafen hinlegen und damit die Übergabe an den Mann, der von zuhause arbeitet. Dann wieder in die Bahn und zurück an den Schreibtisch. Bzw. in den Jourfixe mit der Vermarktung.

Worte, über die ich mich immer wieder aufregen könnte: Powerfrau. Dann doch lieber:

Ich liebe ja diesen Sammelband von James Krüss: Henriette Bimmelbahn, der rote Doppeldecker, diese Straßenbahn und der blaue Autobus. Alles gereimt.

Schon mal einer versucht, Henriette zu rappen?

Lesenswert (unvollständig, wie immer):
Der Standard: Die Wahrheit über Glutamat

Business Insider: Warum Pinterest sehr viel Geld wert ist

Ich woanders:
Wiwo.de: Auf einen Lacher mit dem Papst

8_2013

Zu allererst: das Digitale Quartett von Montag. Es ging um Amazon, Shitstorms und Co.

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Am Mittwoch wie bekloppt 20 Minuten durch Düsseldorf gegurkt, um einen Parkplatz zu finden. Geflucht, dass ich nicht mit der Bahn gefahren bin. Dann eine Parklücke gefunden, in der am Ende nach vorne und hinten insgesamt 15 Zentimeter frei waren. Was mache ich bloß, wenn ich mein kleines Auto nicht mehr habe?

In dieser Familie stehen die Wimmelbücher von dieser Frau Berner hoch im Kurs. In dieser Woche kam die Nacht-Edition dazu. Und obwohl ich als Erwachsene das Buch eher mäßig finde – passiert halt nicht so viel wie sonst tagsüber, ist der Sohn begeistert. Wenn er mir sagen will, dass er dieses Buch lesen möchte, sagt er: „Ohne Licht fahren!“, weil da einer ohne Licht am Fahrrad herumfährt. Auch der Einbrecher hat Spuren hinterlassen.

Lieblings-App der Woche: Landlord. Fast keine Bugs und ein paar gute Investments getätigt.

Ich weiß gar nicht, auf welches Video ich als erstes gestoßen bin. Zumindest habe ich eins gesehen und dann ganz viele, weil man ja von einem gleich zum nächsten gelangt und so weiter und so fort. Die Rede ist von diesem Hype um den Harlem Shake. Mein Favorit: der Harlem-Shaker-Maker, in den ich Webseiten stecken kann. Hab gleich mal ein Vine-Video gedreht.
Hier der Link zu diesem Blog im HS-Modus.

Und ansonsten muss ich mich besser organisieren. Jedes Mal, wenn ich hier am Sonntag sitze, um diesen Wochenrückblick zu schreiben, fallen mir die Dinge, die ich eigentlich schreiben wollte, nicht mehr ein. Ein paar lassen sich dann immer nochmal rekapitulieren durch Twitter, Facebook, Nachdenken und Co., aber ich habe jedes Mal das Gefühl, die ein zwei, drei Dinge, die ich im Verlauf der Woche eigentlich schreiben wollte, vergessen zu haben. Sollte vielleicht wieder zwischendrin mal bloggen. Könnte helfen, ich weiß.

Eine kleine Auswahl der zu empfehlenden Links (siehe oben):

Guardian: Wir brauchen eine neue Ära im digitalen Journalismus

Die schönsten Schmuddel-Limericks gibt es bei Isa zu lesen. Lohnt sich!

Keine Ahnung, ob das echt ist. Ziegen, die wie Menschen schreien (via @niggi):

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Ich woanders:

Bei WiWo: Warum Sie Amazon trotzdem treu bleiben

Am Samstag wurde auf Arte ausgestrahlt, was wir vor ein paar Wochen gedreht haben: Yourope war bei uns und wollte über das Digitale Quartett und Fernsehen sprechen. Wer es angucken will, es geht noch bis nächsten Samstag.

Ich auf Arte

7_2013

Rückwärts nimmer.

Was für eine Woche. Details wie immer in der angeschlossenen Fachpresse.

Das Fernsehen war da. Erst beim Digitalen Quartett und danach auch noch bei uns in der Wohnung. Leider hatte das Fernsehen ein paar Probleme mit dem Internetanschluss, so dass wir einfach alleine weiter gesprochen haben und uns selbst überlegt haben, was das Fernsehen wohl wissen will. Und jetzt bin ich gespannt, was daraus wird.

In der eigentlichen Sendung ging es um das Meilensammeln und Lobbyplag, diese sehr erwähnenswerte Plattform, auf der Lobby- und Gesetzestexte offengelegt werden, um mögliche Einflüsse transparent zu machen. Ordentliche Sendung gewesen.

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Möglicherweise ist Vine doch nur wieder ein kleiner Hype. Ich komme nie dazu, ein Video zu machen. Weil ich es vergesse.

So langsam kann man mit dem Sohn Gespräche führen. Highlight der Woche: Ich bekomme eine Duplo-Blume geschenkt. Und will natürlich mehr: „Bekomme ich noch eine?“ – „Nein reicht, Mama.“

Auf dem Karnevalszug gewesen, ich muss sagen: zum ersten Mal. Fazit: Mach ich wieder. Nicht nur wegen des Sohnes.

#609060

Zu empfehlen:

Sascha Lobo mit dem Vertrau-o-meter als schicke Infografik

Richard Gutjahr startet Lobbyplag

Netzwertig: Was Verlage von der Spieleindustrie lernen können

FR Online: Wir sollten uns viel öfter selbst Fragen stellen

(Anfang der Woche ordentlich gesammelt und dann ab Mittwoch wieder vergessen. Wie macht ihr Linksammler das bloß immer? Disziplin? Irgendwelche hilfreichen Onlinetools?)

Ich woanders:

WiWo Online: Was Tschisi mit Lobbyplag zu tun hat

6_2013

Ohnefilter.

Eine kurze Arbeitswoche. Dirk Hensen von Twitter war in dieser Woche in der Redaktion. Wieder mal viel gelernt. Und zwar nicht über Twitter.

Thorsten Denkler, Berlin-Korrespondent von SZ.de und ein toller Journalist. Gefilmt von Roman Mischel, auch zu empfehlen.

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Eine Woche mit sehr viel Autobahn. Familie, Abschied nehmen von der Großmutter, Geburtstag des Schwiegervaters feiern. Bisschen viel Gefühlsdurcheinander.

Das erste Mal den Sohn einen Tag bei den Großeltern gelassen. Ich war zunächst total optimistisch und ruhig und erst als wir am Abend wieder zurückkehrten und der müde kleine Mann auf dem Arm der Oma eingeschlafen war, realisierte ich so richtig, was es bedeutet, ihn in die Obhut von Oma und Opa zu geben: Geht alles gut, aber eben nicht nach unseren Regeln. Loslassen können nennt man das, oder?

Karneval ist aufgrund der Familienangelegenheiten ziemlich ausgefallen. Bis auf Sonntagnachmittag, an dem der Eisbär (siehe unten), der Affe und die Indianerbraut auf die Kö zogen. Falls es noch Aufklärungsbedarf bezüglich des verschwundenen Bahlsenkekses gibt: Ich bin mir sicher, ihn gesehen zu haben. Trending costume: Krümelmonster.
Je länger ich im Rheinland bin, desto mehr mag ich das.

Eisbär

Zu empfehlen:

Vine! Tolle Kurzinterviews von der Berlinale bei der „Berliner Morgenpost“

Wiwo.de: „Warum die Finnen zu Lidl flüchten“

Wiwo.de: „Die schöne Öde: Alles über Langeweile“

Brandeins, Johnny Haeusler: Jugend forsch!

(Der Feedreader ist familienfestivitätenbedingt noch nicht abgearbeitet.)

5_2013

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Montag: digitales Quartett. Wieder einmal eine gute Sendung gewesen, finde ich so ganz objektiv.

Sehr spannend ist eine Debatte, die gerade ein bisschen bei wiwo.de läuft. Vor ein paar Wochen schrieb Ferdinand Knauss über die Inflation des Abiturs. Der Artikel war einer der erfolgreichsten des vergangenen Monats und hat ziemlich viele Reaktionen hervorgerufen – es gab Leserbriefe. Und einer, ein Lehrer aus Niedersachsen, hat uns dann sogar einen Gastbeitrag geschrieben. Darüber was so abgeht, an deutschen Schulen. Wirklich lesenswert.

Der Sport tut gut. Das Warten auf den Muskelkater, der dann aber erst am übernächsten Tag kommt und schon gar nicht mehr so schmerzhaft ist wie vor einigen Wochen.

Tee

Der Economist zu #Aufschrei:

„Looking west, south and east, Germans gloat that chauvinist pigs such as Dominique Strauss-Kahn, Silvio Berlusconi or Vladimir Putin would never get ahead in German public life. Farther east, they see Indians protesting against attitudes to rape. Yet in the far west they find Americans killing spontaneity with excessive political correctness. Germany, they thought, had things about right. But now it turns out that they were wrong: the debate was merely overdue.“

Im neuen Spiegel, also dem, der morgen offiziell am Kiosk erscheint, gibt es einen seltsamen Text über eine wichtige Frage: „Wie verändert sich unser Leben ohne Zeitungen?“. Zeile gelesen, gedacht: „oh, spannend vielleicht, les ich mal“. Und gelesen. Und geärgert. Warum nur, warum kann ein solcher Text in einem seriösen Magazin im Jahr 2013 nicht über die Frage „Reicht es, sich nur in Blogs zu informieren?“ hinausgehen? Meine Fresse, Spiegel. Das hast du doch echt nicht nötig.

Familienkutsche gekauft. Jetzt heißt es Abschied von meinem süßen Fiat nehmen.

Lesenswert

Ich glaube, ich muss dieses Buch von Sheryl Sandberg lesen. Hab jetzt mehrere Texte darüber gelesen, zuletzt diesen hier beim Business Insider. „Do not leave before you leave“, ist plakativ und verständlich. Zum Text.

New York Times: Deutschland – die Bastion des Gedruckten

Thomas Knüwer: Weil der Verlag sich ändern muss

Wiwo.de: Square könnte das nächste große Ding sein

Readwrite: „Why Magazines Are Using Digital To Boost Prices, Not Bolster Innovation“

Udo twittert jetzt auch!

Heute schon gevined?

Ihr kennt mich, ich bin schnell für Neues zu begeistern. Diesmal bin ich ziemlich schwer begeistert, was Vine angeht, der neuen Video-App von Twitter. Die ist trotz aller Anfangsschwierigkeiten (Wie oft bekam ich die Fehlermeldung „Upload failed“ nochmal?) wirklich super. Einfach zu bedienen – kein ewiges Rumgeschnippel, sondern einfach per Touch filmen und die Videos verbreiten.

Und innerhalb weniger Tage merkt man, dass da trotz der Beschränkung auf sechs Sekunden tolle Videos entstehen. Am häufigsten gesehen bisher: Katzen, Essen, Menschen. Und es ist wirklich erstaunlich, dass sich mit Sechs-Sekunden-Videos Geschichten erzählen lassen. Bzw. was sich in sechs Sekunden alles erzählen lässt.

So und nun warten wir ab, ob ich in sechs Wochen immer noch so begeistert bin.