Im Delta Park in Essen

Herrlich. Wirklich. Der gesamte Tag. Schöne Musik. Ein paar Überraschungen (Muff Potter, The Kilians). Regen. Sonne. Und weil es schon so spät ist: Steckbrief zum Festival.

Gegessen: Bratwurst im Brötchen mit Ketchup UND Senf, Chips

Getrunken: Cola, Wasser, Radler (Kann mal einer irgendwo festschreiben, dass Alster verdammt nochmal mit Sprite gemischt wird?)

Mitgesungen: Beim Thees.

Das Puh-bin-doch-noch-jung-Gefühl: Element of Crime

Das Puh-bin-ich-alt-Gefühl: Rückenschmerzen vom vielen Rumstehen, wie klein sind bitte die Kilians-Jungs?, mit „Hallo, Frau Bluhm“ angesprochen werden und keinen Schimmer haben, woher man den jungen Mann nochmal kennt.

Die Überraschung des Tages: Der leider sehr unlustige Johann König sieht in echt zwar ein bisschen alt aus (ungefärbte Haare!), trug aber eine unheimlich gut aussehende Jeans und hat offenbar einen guten Musikgeschmack.

Johann König

Gisbert zu Knyphausen

Muff Potter

Simon den Hartog

Regen

Thees Uhlmann

Sven Regener mit Trompete

Kinderfotos gucken 2.0

Für die „Sendung mit dem Internet“ machen Daniel und ich jetzt immer Redaktionssitzungen. Und weil er zur Zeit nicht in Düsseldorf ist, haben wir unsere Besprechung diesmal per Skype gemacht. Und ich finde es sehr angemessen, dass Daniel mir dabei auch seine Kinderfotos gezeigt hat.

Mein erstes Mal: Schwebebahn fahren

Kaiserwagen

Schwebebahn

Am Wochenende war ich in Wuppertal und das war toll. Auch weil ich zum ersten Mal mit der berühmten Schwebebahn gefahren bin. Sehr dankbar war ich, weil wir mit dem Kaiserwagen gefahren sind und eine nette Dame die Stadtgeschichte und Reiseroute erklärte. Vorbei an den Fabriken, dem Stadion, der einen Innenstadt, der anderen Innenstadt, kleinen Gärten, die an der Wupper lagen (Ha, die Bedeutung des Spruchs „über die Wupper gehen“ erklärt bekommen!) und so. Wuppertal ist größer als ich dachte: 360.000 Einwohner. Wuppertal ist sogar schöner als ich dachte: die Häuser an den Berghängen, die Gärten am Fluss. Ich könnte mir sogar vorstellen, noch einmal da hin zu fahren.

Kaiserwagen,

Endhaltestelle

Wie süüüüüß!!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

(via)

Und dann sammelt da auch noch einer Giraffen. Ts.

Dorfleben

Gar nicht so einfach, plötzlich wieder in dem kleinen Ort zu sein. Stadtleben macht so komische Sachen mit mir. Das bemerke ich hier. Da laufe ich durch den Ort, wie man das hier nun mal so macht, wenn man zum See will oder zum Bäcker oder zum Supermarkt und ich habe die ganze Zeit das Gefühl, dass ich gerade extrem unhöflich bin, weil ich all die Menschen, an denen ich vorbeikomme, nicht grüße. Weil ich ins Gespräch vertieft bin oder nicht drauf achte, wer an mir vorbeigeht oder ich sie alle einfach nicht erkenne. Macht mir ein extrem schlechtes Gewissen. Besonders bei dem Gefühl, dass da vorhin eine wirklich gute Freundin aus Schulzeiten an mir vorbeigeradelt sein müsste. Aber hey, sie hatte ne Sonnenbrille auf!

Spezify me


Internetdienst, der mit Hilfe verschiedener APIs alle Infos zu meinen Namen zusammensucht. Offenbar gibt es noch eine Kanutin, die meinen Namen trägt. Und auch eine Charlotte-Link-Schmonzette. Kennt die irgendwer?

(via)

Die erste Sendung

Gemischte Gefühle nach der ersten Sendung. Doof, dass das mit dem Internet wirklich so lange nicht funktionierte. Dabei war der Ton und alles doch beim Beta-Test perfekt gewesen. Zu perfekt vermutlich. Die Einschaltquoten – sofern man sie messen kann – waren überraschend gut, umso mehr ärgert es mich, ihre Neugier nicht so recht befriedigt zu haben.

Aber vermutlich müssen erste Sendungen so sein. Ein bisschen chaotisch, ein bisschen improvisiert – so dass man sagen kann: „Beim nächsten Mal wird’s alles besser.“ Dann sag ich das jetzt mal.

Meine Nacht mit Michael Jackson

Es sind diese Momente im Nachrichtengeschehen, für die ich meinen Job liebe. Das Entdecken einer möglichen Geschichte, was diesmal über Twitter geschah. „BNO News“ hatte gemeldet, dass Michael Jacksons ins Krankenhaus gebracht worden ist. Gesehen, kurz im Büro angerufen, losgelegt. Mit einer Kollegin, mit der ich zufällig am Rechner saß recherchierten wir, schrieben, aktualisierten. Bis spät in die Nacht hinein. Das ewige Beobachten der verschiedenen Quellen, das Warten auf seriöse Quellen, das Checken, was sich hinter den Eilmeldungen der Agenturen verbarg. Erst berichteten sie gar nicht und dann verschickten sie Eilmeldungen, die sich auf die Quellen beriefen, die schon gefühlte Ewigkeiten vorher über die Geschehnisse berichtet hatten. Und immer wieder die Frage: Darf man das jetzt melden? Oder lieber noch warten? Wie darstellen? Erst TMZ.com, dann irgendwann endlich die „LA Times“, wenig später auch ktla.com. Und irgendwann dann hauptsächlich CNN. Obwohl kein Fernseher in der Nähe war.

Ja, das sind die Momente, an die man sich wohl auch noch in zehn Jahren erinnert. „Und was hast du so gemacht, als Michael Jackson starb?“ – „Gearbeitet“. Mit leuchtenden Augen.

In eigener Sache: Sendung mit dem Internet

Ja, es ist derzeit ein bisschen videolastig hier, aber ich hab gerade sehr viel Spaß an meiner Flip. Und deshalb erklären Daniel und ich hier die „Sendung mit dem Internet“ nicht in Form eines Textes. Sondern per Video.

Doch bevor ihr auf den Video-Button klickt, gibt’s die wichtigsten Infos ganz kompakt.
Termin: Ab 29. Juni jeden Montag von 19 bis 21 Uhr.
Wo? im Internet (www.sendungmitdeminternet.de, bei Twitter), im Radio (Antenne Düsseldorf 104,2)
Das Blog zur Sendung: Sendungmitdeminternet.de

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

London – der Film

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

(Ok, so langsam stoße ich an meine Grenzen. Wenn ich jetzt noch anfangen wollte, die Schnitte genau auf den Takt zu, äh, schneiden, wie sagt man denn dazu?, dann brauch ich wohl ein anderes Programm. Tipps für was Kostenloses?)