Ich war schon lange nicht mehr in Leipzig, so lange, dass ich mich eigentlich auch nicht mehr daran erinnern kann, wie es eigentlich war, in dieser Stadt. Deshalb war ich eigentlich ziemlich beeindruckt, wie schön diese Stadt (trotz Regen, trotz Überreste von DDR-Hochhäusern) eigentlich ist: Viel Altbau (Es ist so leicht, mich zu kriegen), kleine Clubs, nicht wenige entspannte Menschen.
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Aber es gibt natürlich auch immer die Verbissenen. Und die Dauerwellen. Und die Knallrot-Gesträhnten. Was nicht immer von Vorteil ist.
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Alexander Osang. Der Rückkehrer. Ich habe ihn vor einigen Jahren schon einmal bei einer Lesung erlebt. Damals noch angepasster. Diesmal mit Berliner Akzent. So sehr, dass es beinahe weh tat. Vielleicht wird man so, wenn man sich jahrelang zurücknehmen musste. Oder es lag an Leipzig.
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Noch vor der Lesung am Freitag angefangen, in einem Café „Lennon ist tot“ zu lesen. Kurzweilig. Halt kein großes Buch. Aber kein schlechtes.
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Später am Freitag dann noch jungen Autoren unter 30 beim Vorlesen zugehört. Diese Sehnsucht nach verschachtelten Nebensätzen. Diese bemühte Kompliziertheit.
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Popliteratur war nicht das Schlechteste.
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Mango-Chili-Eis.