Kursrutsch? Keine weiteren Infos

Nachrichtenagenturen, ne, sind ja leider doch oftmals ein Graus. Aktuellster Aufreger in meinem bescheidenen Leben ist die Börsenberichterstattung. Sicher, Pflichtstücke, die man immer rausschicken muss. Aber gerade deswegen wäre es doch sehr sehr wichtig, wenn das Journalisten schreiben, die auch nur im geringsten Maße Ahnung von dem haben, was sie da schreiben.

Klar, kann natürlich sein, dass diese Texte Menschen schreiben, die durchaus Ahnung haben. Allerdings merkt man es den meisten Texten einfach nicht an. Da werden einfach elendlange Zahlenkolonnen heruntergebetet, die doch nun wirklich keinen Menschen interessieren. Anstatt Hintergründe zu liefern (aktuell beispielsweise die Frage, was zum Teufel der US-Immobilienmarkt mit unserem Aktienmarkt zu tun hat), erfahren wir alle in aller Ausführlichkeit, dass der DAX um X Prozent gefallen ist, ebenso wie der M-Dax, der Tecdax und ein wenig später am Tag gibt’s diese Meldung auch noch für den Dow Jones und den Nasdaq Composite. Nach dem Herunterbeten dieser Zahlen, gibt’s das Ganze dann noch ausführlicher. Nämlich dass einige Finanzwerte verloren haben, und dann auch noch der eine oder andere andere Wert.

Puh.

Was man so liest …

Heute wollte ich euch einmal meine Lieblingsgeschichten des Tages präsentieren.

Erstens: Der Wahrheitsgehalt ist mir wurscht, diese Geschichte hat einfach einen so hohen Unterhaltungswert, dass BILD von mir aus gerne ein bisschen getrickst haben darf.

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Mein Lieblingssatz ist der letzte:

Den letzten Sex hatte Chris übrigens mit einem schwarzen 2.5-Liter-Jaguar X-Type – die elegante Wildkatze verführte ihn mit cremefarbenen Ledersitzen….

(Vielen Dank, Herr Tierpfleger!)

So. Durchatmen. Zweitens. „Aus voller Brust“ lautet der Titel und besonders schön ist die Betitelung der Bilderstrecke: „Die Hupenhits des Euterpop“. Da muss man auch erstmal drauf kommen.

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Mannmannmann.

Und gleich erfahrt ihr…

Gestern und heute morgen wieder einmal gemerkt, was mich am Radiohören am meisten nervt: dieses Ankündigungsdings. Weil es nämlich auch Schwachsinn ist. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre und die mir im Radio sagen, dass in der kommenden Stunde eine wahnsinnstolle Überraschung für alle Hörer kommt. „Nach dem nächsten Song erfahrt ihr es“, „Nach den Nachrichten singt ein goßer Künstler für euch“ oder so Ähnlich lauten die Moderationen zwischen den Titeln, kurz vor den Nachrichten oder kurz danach. Klar, bin ich dann neugierig, aber kann trotzdem nichts daran ändern, dass ich vorher das Radio abschalten, aus dem Auto aussteigen und ins Büro gehen muss.

Das führt dann eigentlich dazu, dass ich, natürlich nur gesetzt den Fall, dass mich das Thema interessiert, eher enttäuscht, genervt oder was auch immer bin, weil man dort, im Radio, eigentlich nie erfährt, was man hören will, sondern nur, was man demnächst hören könnte. Da nun aber viele, viele Menschen insbesondere in den Morgenstunden eher kurzzeitig unterwegs sind, müssten doch alle eigentlich nur enttäuscht sein. So „Ich hätte mir jetzt wirklich gerne angehört, was Bastian Pastewka mir über „Neues vom Wixxer“ erzählt, aber ich muss jetzt ins Büro“ enttäuscht. Oder „Eigentlich hätte ich jetzt viel lieber das neue Lied von Sasha gehört, als das von Shakira, aber das kommt ja erst nach dem nächsten Spot“.

Führen nicht gerade diese ständigen Ankündigungsmoderationen dazu, dass man langfristig eher ab- als einschaltet?

Frag ich mich halt manchmal.

Feigen im Speckmantel ist ja schon eine appetitliche Angelegenheit. Aprikosen im Speckmantel sind hingegen eher geht so.

+++ Breaking News +++

Knut in Düsseldorf gesichtet. Und er hat die Acht-Kilo-Marke klar geknackt!

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Jaja, schon wieder Kim Frank

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In den vergangenen Wochen habe ich wirklich viele Artikel über Kim Frank gelesen. Leider, muss ich sagen, weil überall eigentlich die gleiche Geschichte erzählt wurde: Absturz, Geld verlebt, Freundin weg, tiefe Depression und jetzt will er halt wieder Geld verdienen. Mit Musik. Dann noch ein bisschen die Vergangenheit mit „Echt“ erwähnen – fertig. (Nicht einmal meine Lieblings-Maxi-Autorin Christine Ritzenhoff hat das geschafft.)

Und sicher, in anderen einschlägigen Zeitschriften hätte ich sicherlich auch einen Text lesen können, in dem es womöglich nur um die Musik gegangen wäre. Hab ich aber nicht, weil ich diese Zeitschriften nicht lese. Dafür gab’s bei Jetzt.de einen solchen Text. Beruhigend.

Wii-Gespräche

Sie: Ich bin heute so kaputt.
Er: Na, du bist ja auch erst nach zwei ins Bett gegangen.
Sie: Ich musste ja auch noch ne Goldmedaille im Angeln gewinnen.

Intime Geständnisse (5)

Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es nicht eigentlich furchtbar peinlich ist, dass ich das neue Album von Kim Frank ein bisschen mehr als ok finde.

Ein Knut zum Knutschen

Großartig, dieses Eisbärbaby. Er hat jetzt übrigens auch ein Blog, Knuts Blog.

Heute war ich in Kaarst. In anderen Dörfern, die ich so kenne, trinkt man Korn, gerne auch mal Wodka oder zur Not auch mal Jägermeister. In Kaarst aber, da trinkt man Ramazotti. Lustig, oder?