Bäh, ich kann sie nicht mehr sehen. In allen Zeitungen die immer gleichen Bilder von Menschen in weißen Kitteln, die Fleischbatzen sezieren, daran riechen oder einfach nur draufstarren.

„Wir holen den Titel“

Man sollte ja nicht so oft zurückschauen, doch da heute ja eigentlich erst Sonntag ist, also in meiner aktuellen Zeitrechnung, wage ich einen kurzen Rückblick. Wie sich einige von euch noch erinnern können, ereilte mich vor kurzem der Tod meines Laptops. Also, nicht so richtig, da er wie es scheint noch in seinen letzten Zügen vor sich hinröchelt und ich mich ja auch noch nicht offiziell entschieden habe, was ich nun zu tun gedenke. Wir erinnern uns: Wasserschaden, die Rechnung von 817,75 Euro für die Reparatur. Nun habe ich mich aber entschlossen, ihn nicht von der Toshiba-Werkstatt reparieren zu lassen und die Kosten, die trotzdem anfallen, sind meiner Meinung nach eine ebenso große Frechheit. 125 Euro soll ich dafür bezahlen, dass ein Techniker meinen Computer aufgeschraubt, die Diagnose gestellt, die Kosten veranschlagt und dann dem Mediamarkt mitgeteilt hat. Nicht wenig, zumal ich fürs Diagnose stellen allein auch 75 Euro hätte bezahlen müssen.
Kundenservice ist was anderes. So viel zum Thema „Bester Mediamarkt aller Zeiten“. Doch blickt man in die Landschaft der Elektronikfachmärkte, stellt man fest, dass es so viele andere Möglichkeiten, technische Geräte zu kaufen, nicht mehr gibt. Klar, die kleinen Computerläden. Ach ja, kann mir da jemand einen in Düsseldorf empfehlen?

Mehr Kryptik! (1)

Was für eine Woche.

Wenn in der Redaktion alle über die vorabendliche Harald-Schmidt-Show reden, dann vermisse ich den Fernseher schon sehr.

HILFE!

Gibt’s James-Dean-Fans, die hier lesen? Hat James Dean seinen Porsche Spyder auch mal in einem Film gefahren oder ist er da drin nur gestorben? Weiß das jemand?

Jammer-Content

Ich könnte heulen. Toshiba hat sich gemeldet. Angeblich ein Wasserschaden. Wobei ich mich frage, wie da Wasser reinkommen konnte, ohne dass ich es gemerkt habe. Natürlich muss ich die Kosten tragen. 817,75 Euro. Verdammte Scheiße.

Nachdem ich mich mehr als anderthalb Jahre gut um die Düsseldorfer Toten Hosen gedrückt habe, ereilte mich gestern die volle Dröhnung. Unplugged Version von den Bewohnern über mir. Müssen echte Fans sein, denn schon vor einigen Wochen feierten sie am Freitag abend lautstark mit „Hier kommt Alex“, natürlich mitgröhlend. Aber auch noch den Ramones-Klassiker covern? Nein, nein, nein, wie können die nur? Einfach respektlos.

„Ich schick‘ den Rechner jetzt mal nach Toshiba“ sagte der Computerdoktor zu mir. Muss ich gleich mal im Atlas nachschauen, wo Toshiba liegt.

Tech

So, und jetzt muss ich mich gleich wieder vom Internet trennen. Mein liebes Notebook hat nämlich seit längerem ein paar Macken, weshalb ich es mal zu einer Diagnose zum Fachmann bringe. Ist ja schließlich noch Garantie drauf. Und da ich es in Frankfurt mangels Internetzugang auch nicht so richtig gebrauchen kann (äääh, und wie schaue ich jetzt die ganzen Desperate-Housewives-Folgen und DVDs?), geht es heute noch zum „Onkel Notebook-Doktor“.

Novemberstimmung (Maxi Version)

Es ist nicht so, dass ich mich an dieses ständige Hin-und-her-Pendeln gewöhne. Unter der Woche Frankfurt nur mit einem kleinen Radio, am Wochenende Heidelberg oder doch mal wieder Düsseldorf. Kalt war es gestern abend. Die Wohnung ungeheizt in den vergangenen drei Wochen. Die Briefe ungelesen. Das Bett ungenutzt. Ankommen, sich nicht richtig wohl fühlen, weil jedes Einleben umsonst ist. Zwei Tage Normalität, mehr nicht, dann wieder Nomadendasein. So viele Monate in diesem Jahr so gelebt. Nie könnte ich Unternehmensberater sein, kein Wunder, dass die mit der Zeit alle durchdrehen. Gelernt habe ich in diesem Jahr und besonders in den vergangenen Monaten aber noch eins: Düsseldorf ist in den vergangenen anderthalb Jahren so wenig mein Zuhause geworden. Es gibt nur weniges, was ich an der Stadt misse, wenn ich nicht dort bin. Ein paar liebgewonnene Menschen, ja, den Rhein, den ich ohne Probleme auch gegen den Main, die Elbe oder einen anderen großen Fluss eintauschen könnte, die Altstadt (haha, kleiner Witz). Und während ich das so schreibe, wird mir immer klarer, dass ich mich im kommenden Jahr wohl ein bisschen intensiver mit mir und meinen Zielen auseinandersetzen muss, um mich endlich mal wieder richtig wohl zu fühlen. In einer Stadt und auch sonst so.