Neues aus der Hof-Schule – so war Tag 19

Heute bin ich mal wieder „Leiter“ der Hof-Schule. In der ersten Stunde bearbeiten die beiden Jungs mit relativ hoher Konzentration Aufgaben. Der Drittklässler seinen Homeschooling-Plan der Klassenlehrerin, der Vorschüler ein paar Blätter aus dem „Rabe Socke“-Vorschulblock. Er übt Buchstaben und Zahlen, löst kleine Rätsel, zählt, malt.

Bei „Anna und die wilden Tiere“ – der Drittklässler und sein bester Freund suchen sich mittlerweile gar keine anderen Themen mehr – geht es heute um Flusspferde, nach der Videokonferenz durften die Jungs noch eine Folge schauen.

Für die Stunde von 11 bis 12 drucke ich dem Drittklässler noch ein paar alte Aufgaben vom „Känguru der Mathematik“ aus. Er nimmt in diesem Jahr an dem Wettbewerb teil, über das Netz versteht sich. Ziemlich blöd: Das Zeitfenster seiner Schule für den Test in der App ist am Sonntag. Klar: Wir haben ja nach fünf Tagen Hofschule nichts Besseres zu tun, als auch am Sonntag noch Matheaufgaben zu lösen.

Autor: der Mann

So war Tag 18
So waren Tag 16 und 17
So waren die Ferien in der Hof-Schule
So war Tag 14
So war Tag 13
So war Tag 12
So war Tag 11
So war Tag 10
So war Tag 9
So war Tag 8
So war Tag 7
So war Tag 6
13 Tipps, damit du nicht verzweifelst
So war Tag 5
So war Tag 4
So war Tag 3
So war Tag 2
So war Tag 1

Sind die Menschen im Grunde gut?

Derzeit könnte man den Eindruck haben, dass die Welt auf Twitter besonders aufgeregt ist, alle sich ungerecht behandelt fühlen und der Weltuntergang kurz bevor steht. Selbst Menschen und Institutionen, die ich in der Vergangenheit für Sachverstand, Unaufgeregtheit und kluge Meinungen geschätzt habe, scheinen ihre bisherige Mission einer kleinen Überprüfung zu unterziehen. Kein Wunder könnte man meinen.

Wie wohltuend da im Vergleich doch das Buch ist, das ich gerade höre, ja, richtig gelesen, ich höre es. Es heißt „Im Grunde gut“, wurde von dem niederländischen Historiker und Journalisten Rutger Bregman geschrieben und versucht mir nun seit rund 160 Kapiteln (Spotify-Kapitel!) klar zu machen, dass wir Menschen gar nicht mal so schlecht sind, im Grunde sogar ganz gut.

Gerade in Katastrophen bricht laut Bregman das Beste in uns Menschen heraus. In großen Katastrophen sind Menschen nicht in Panik ausgebrochen, sondern haben einander geholfen, sei es bei Bombenangriffen, Überschwemmungen oder eben auch jetzt in der Corona-Krise. Auf jeden Hamsterkäufer kämen „1000 Krankenschwestern, die jetzt den Kopf hinhalten“, so Bregman in einem Interview.

Der Weg zur Hölle sei mit guten Absichten gepflastert, so Bregman. Der Mensch habe sich nur durchgesetzt, weil wir besonders freundlich sind, empathisch. Bregman kritisiert die Rolle der Medien, plädiert dafür unser Menschenbild zu revidieren: in ein realistisches, hoffnungsvolles. Das mag auf den ersten Blick naiv wirken, ist es aber nicht, weil er durchaus auch die Schattenseiten beleuchtet. Menschen können grausam sein, voller Hass, rassistisch – aber im Grunde eben auch nicht.

Es tut gut, dieses Buch gerade zu hören, obwohl ich schon mehrfach bereute, mir keine Passagen anstreichen zu können (Buy local und bitte nur zur Not bei Amazon). Wie Bregman psychologische Studien wie das Stanford-Experiment oder die Forschungen über die Osterinsel auseinander nimmt – es ist beeindruckend was für ein guter Geschichtenerzähler er ist. Wie er immer wieder anregt, die Perspektive zu wechseln. Es gibt viele Thesen in diesem Buch, die nachhallen und über die ich in den nächsten Wochen noch viel nachdenken werde: Management sei Schwachsinn, man muss die Menschen ihren Job machen lassen, ist eine davon. Eine andere: Nachrichten sind für den Verstand das, was Zucker für den Körper ist.

Rutger Bregman – Im Grunde gut (Buy local! und nur zur Not oder bei Amazon) und bei Spotify

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Neues aus der Hof-Schule – so lief Tag 18

Um 9.45 Uhr teilt mir der große Sohn mit, dass er das vorgegebene Arbeitspensum für den heutigen Tag bereits abgearbeitet habe. Mathe, Deutsch und Englisch – alles fertig. Ich reiße mich zusammen, damit meine Gesichtszüge nicht zu sehr entgleiten. Er nutzt die freie Zeit, um schon mal rauszusuchen, welche Folge „Anna und die wilden Tiere“ heute mit dem besten Freund geschaut werden soll.

Da ich nach der Session noch in der Telefonkonferenz hänge, nicke ich ab, dass sie sich noch eine Folge „Was machen die Dein-Song-Finalisten eigentlich in der Quarantäne“ anschauen können. Der kleine Sohn hat heute keine Lust auf Malen und Vorschulblöcke und hat sich was zu spielen mitgebracht, während der große Sohn noch ein paar Aufgaben in der Anton-App löst. Freiwillig wohlgemerkt.

Ich zücke mein Handy, denn in der Kita-Whatsapp-Gruppe war gestern noch ein Mitmach-Video eingetrudelt. Die Tochter der einen Erzieherin erklärt, wie man flechtet. Und so flechten die Jungs fleißig, bevor wir um kurz nach 12 die Hof-Schule verlassen.

Durch den plötzlichen Shutdown vor nunmehr fünf Wochen liegen hier zwei Freundebücher rum, in die die Jungs reingeschrieben haben. Nach dem Mittagessen machen wir uns auf den Weg, diese zurückzubringen. „Seid ihr zuhause?“, frage ich trotzdem überall nochmal nach, was alle bejahen. Wohin sollen sie auch sonst mit den Kids im Home-Office. Bücherübergabe funktioniert, der eigentlich dringend notwendige Schuhkauf entfällt, weil es nun notwendig ist, einen Termin mit dem Schuhladen zu vereinbaren. Das geht ganz praktisch über die Webseite aber nicht im Laden selbst. Und berufliche Telefonate kann man ja auch wunderbar beim Spazierengehen durchführen. Aber ich muss wohl nicht erwähnen, dass das heute noch ein langer Abend wird, denn Konzepte aufschreiben, Antworten auf Mails durchdenken, Texte formulieren – das geht leider noch nicht so gut von unterwegs.

So waren Tag 16 und 17
So waren die Ferien in der Hof-Schule
So war Tag 14
So war Tag 13
So war Tag 12
So war Tag 11
So war Tag 10
So war Tag 9
So war Tag 8
So war Tag 7
So war Tag 6
13 Tipps, damit du nicht verzweifelst
So war Tag 5
So war Tag 4
So war Tag 3
So war Tag 2
So war Tag 1

Neues aus der Hof-Schule – Tag 16 und 17

Nach zwei Wochen Ferien brauchen wir ein bisschen, um wieder in den Flow zu kommen. Das liegt auch daran, dass der Montag davon unterbrochen wird, die übrigen Schulhefte vom Schulhof abzuholen. Dort liegen sie nämlich in praktischen Häufchen für jeden Schüler drapiert. Aus der Ferne winkt die Klassenlehrerin. Als kleinen Gruß gibt es für jedes Kind eine kleine Packung Smarties – jedes hat aufgrund seiner Farbe eine andere Bedeutung.

Wir behalten ein paar Routinen: Unterrichtsbeginn ist um 9 Uhr, alles andere würde Stress bedeuten und darauf haben wir keine Lust. Um 10 Uhr findet auch weiterhin die Schalte zu dem besten Freund statt: Nach sehr kurzem Small Talk entscheiden sie sich für einen kleinen Film, den sie zusammen schauen und danach besprechen. Die jeweiligen Geschwister sind mit am Start. Nicht im Arbeitspaket enthalten aber dennoch im Einsatz: Ausmalbücher und Anton-App. Gegen 13 Uhr schließt die Hof-Schule für die Zubereitung des Mittagessens.

Was mir an diesen beiden Tagen bewusst geworden ist? Vor den Osterferien hatte ich das Gefühl, hier nur eine kurze Phase überbrücken zu müssen. Seit gestern ist mir klar: Das hier könnte der Normalzustand für viele Monate werden. Ich muss mich davon verabschieden, zu hoffen, dass die Kinder in dieser Zeit alleine laufen – von Seiten der Schule geht man offenbar jetzt davon aus, dass wir nun auch den pädagogischen Part der Inhaltsvermittlung übernehmen. Das nervt mich einerseits, andererseits habe ich keine Lust mehr mich darüber zu ärgern, denn es kostet Kraft, Kraft, die ich lieber für andere Dinge verwenden möchte. (So abgeklärt bin ich aber auch erst, seitdem ich heute nen schnelle Jogging-Runde absolviert habe.) Also erkläre ich, frage Vokabeln ab und freue mich auf meine Arbeitszeit, in der der Mann die Kinder übernimmt und ich am Stück konzentriert Dinge wegarbeiten kann. Und irgendwie muss ich mir noch ein paar neue Dinge einfallen lassen, die das Vorschulkind auslasten. Der hat nämlich gerade keine Lust mehr auf die bisher bewährten Vorschulblöcke.

So waren die Ferien in der Hof-Schule
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So war Tag 3
So war Tag 2
So war Tag 1

Ferien in der Hof-Schule

Als es vor fünf Wochen losging mit dem ganzen Corona-Wahnsinn, da dachte ich noch: Jo, fünf Wochen bekommen wir das ganze schon hin. Haben die Hof-Schule erfunden, Struktur in die Tage gebracht und das alles in der nicht ganz so einfachen Kombination aus Vorschulkind und Drittklässler und zwei voll berufstätigen Eltern hinbekommen. In den vergangenen zwei Wochen Osterpause war das dann ein wenig anders: länger schlafen, weniger Struktur am Vormittag, um den Kindern ein Gefühl von Ferien zu vermitteln, die wir eigentlich zum Großteil bei den Großeltern verbracht hätten. So wurde das Ostereier-Suchen in die Wohnung verlegt, viel spazieren gegangen. Was man halt so macht.

Und nun? Die leise Hoffnung, dass die Kinder bald wieder mit Gleichaltrigen Zeit verbringen können, ist zumindest bei mir erloschen. Bis zum Ende des Schuljahres sind noch ein bisschen mehr als zwei Monate. Ich versuche mich mit dem Gedanken anzufreunden, dass diese Hof-Schule mindestens bis zum Sommer nun zu einem Dauerzustand werden wird: Wenn in der Grundschule noch einmal Kinder beschult werden, dann wohl nur die Viertklässler, ich befürchte, dass allein das schon für viele Einrichtung eine große Herausforderung ist.

Noch düsterer sind meine Gedanken, wenn ich an die Kita denke: Da gibt es ja bisher noch nicht mal einen Plan für eine schrittweise Wiedereröffnung, obwohl das Leopoldina-Expertengremium dazu geraten hatte. Wird es für den Sohn vor Schuleintritt noch eine Art Abschied geben?

Und so starten wir also am Montag in die zweite Phase der Hof-Schule. Am Wochenende werden wir vermutlich wieder ein Arbeitspaket zusammengestellt bekommen, mit vielen PDFs zum Ausdrucken, die das Schulkind dann bearbeiten kann. Dazu Anton-App, Antolin und Bildungsfernsehen. Selbst zusammengeklöppelt und in der Hoffnung, dass wir unserer Arbeit trotzdem gerecht werden können.

Neues aus der Hof-Schule – so war Tag 15

Der letzte Hof-Schulen-Tag vor den Osterferien hat dem Drittklässler nochmal ein paar Mathe-Aufgaben gebracht. Geometrie steht auf dem
Programm. Danach in der Video-Schalte mit dem besten Freund ein Thema, das sich der Vorschüler gewünscht hat: Insekten essen. Die Jungs schauen eine „pur+“-Doku und beschließen dann zusammen, doch mal so eine Grille oder sowas zu probieren. Ich bin gespannt, ob sie das so sehen, wenn sie wirklich vor ihnen auf dem Tisch liegt. Hat jemand Tipps, wo man in Corona-Zeiten ein paar gegrillte Grillen oder Ähnliches kaufen kann?

Der Drittklässler entspannt sich seit einigen Tagen verstärkt mit dem Ausmalen von „Harry Potter“-Ausmalbildern. Das darf er dann für den Rest des Vormittags. Der Vorschüler bekommt ein „Cars“-Ausmalbild und bastelt eine Voldemort-Maske. Am Nachmittag schließlich: Fußballtraining im Wohnzimmer, Turnübungen von der Turnkursleiterin und den Kita-Erzieherinnen – alles per Video bekommen. Toll.

Autor: Der Mann, während ich seit 9 Uhr ein Webinar gebe.

So war Tag 14
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So war Tag 1

Neues aus der Hof-Schule – so war Tag 14

Je länger diese Zeit hier abläuft, desto weniger motiviert bin ich. Die Kids freuen sich aber jeden Morgen, pünktlich um 9 Uhr die Hof-Schule zu eröffnen. Ich deute es mal als Beweis dafür, wie wichtig Routinen für Kinder sind.

Der große Sohn lässt sich überzeugen, heute eine Personenbeschreibung von Harry Potter zu verfassen. Der kleine Sohn entscheidet sich für Malen nach Zahlen. Später lernen wir alle, wie Delfine pupsen – Anna und die wilden Tiere sei dank. Sowieso weiß ich derzeit mehr denn je Kika zu schätzen. Wie viele gute Sendungen es gibt, die den gleichzeitig was beibringen, Wahnsinn.

Zum Mittag gibt es heute schnelle Küche: Pommes und Nuggets von der Pommesbude. Muss auch mal sein.

Am Nachmittag darf ich arbeiten und entdecke, dass Zoom keinen Green-Filter hat, sondern einen Whitefilter. Lustig.

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Neues aus der Hof-Schule – so war Tag 13

Wie sehr diese ganze Situation dann doch alle Familienmitglieder belastet, merkt man nicht unbedingt in den Zeiten, in denen die Hof-Schule offen ist, sondern später. Gerne am Abend. So wie gestern Abend. Bei der vorabendlichen Runde durch den Park treffen wir den besten Freund des großen Sohnes. Nach zweieinhalb Wochen Pause kicken die beiden ein wenig auf der Wiese – fast wie in alten Zeiten. Nur eben auf Abstand. Das haben sie sehr gut verinnerlicht. Am Abend dann im Bett kommen die ganzen Gefühle hoch und ich kann es gut verstehen. Jeder hier vermisst das alte Leben, auch wenn natürlich durch diese neuen Gegebenheiten auch andere Dinge möglich sind. Länger schlafen, Sport im Wohnzimmer, lernen mit Filmen, das macht auch Spaß, aber es ist eben nicht das gleiche wie mit den Schulfreunden, mit denen man dann auch nochmal über andere Dinge sprechen kann.

Der heute Hof-Schultag beginnt mit den restlichen Deutschaufgaben aus der Schule, danach ist Kreativität angesagt mit einem Osterbastelbogen. Der Osterhase soll ausgemalt und ausgeschnitten werden und kann dann mit einer Vielzahl unterschiedlicher Brillen bestückt werden, die ebenfalls ausgemalt und -geschnitten werden sollen. So der Plan. In der Realität schneiden die Jungs die Brillen aus und kleben sie sich mit Kreppband ins Gesicht. Danach wird das Kreppband angemalt und plötzlich haben die Kinder auch noch Bärte.

Um 11 Uhr schauen wir die Hai-Fütterung im Aquazoo, die heute live übertragen wird. Ohne viel Schnickschnack mit dem Smartphone. Wie schön, dass auch solche Institutionen so unkonventionell Kreativität zeigen. 2000 Leute schauen bei Facebook übrigens zu. Weil die Haifütterung dann nach zehn Minuten schon vorbei ist – Herr Hai aus dem Aquazoo beliebt nur die Rotbarschfilets zu speisen – schauen die beiden noch die Folge „Mit dem Hai unter Wasser“.

Mittags gibt es selbstgemachte Kartoffelpuffer.

14.04 Uhr. Mein eigentlicher Arbeitstag beginnt.

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Neues aus der Hof-Schule – so war Tag 12

Verschärfte Bedingungen heute in der Hof-Schule. Da die Mutter im Nachbarraum den ganzen Morgen in wichtigen Telefonkonferenzen und einem Webinar steckt, müssen die Schüler besonders leise sein. Das klappt hervorragend. Der Drittklässler bearbeitet ein paar Englisch-, Mathe- und Sachkunde-Aufgaben der Klassenlehrerin, der Vorschüler versucht sich an Ausmal-Aufgaben, in denen Farbverläufe fortgesetzt werden müssen. Dank der Ruhe und Konzentration macht der Drittklässler fast keine Fehler.

Bei der Video-Schalte mit dem besten Freund des Drittklässlers geht es heute um das Thema Impfen. Die Jungs schauen sich ein Video der ARD-Reihe „neuneinhalb“ an, tauschen sich dann aus, wie Impfen funktioniert und gegen was sie schon geimpft sind. Der Vorschüler hat irgendwann kein Interesse mehr an dem Thema und baut lieber einen Zollstock. Ich glaube, er wird mal ein toller Handwerker, Ingenieur oder Erfinder.

Der Drittklässler liest dann noch sein drittes „Kepler 62“-Buch zu Ende, beantwortet die Antolin-Fragen zu den beiden ersten Bänden (zum dritten gibt es noch keine Fragen) und dann ist schon Mittag. Nudeln!

(Autor dieser Ausgabe war der Mann, da ich – siehe oben – heute mein erstes Webinar gegeben habe.)

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Neues aus der Hof-Schule – Tag 11

Wäre es nach dem großen Sohn gegangen, hätte er den heutigen Tag nur mit Lesen verbracht. Der dritte Teil der Keppler-62-Reihe sorgt dafür, dass er sich heute morgen den Wecker gestellt hat, um vor dem Aufstehen noch ein paar Kapitel zu lesen. Ich hadere kurz, entscheide mich dann aber doch dafür, darauf zu bestehen, ein paar Englisch-Aufgaben aus der Schule zu lösen. Und das Sachunterrichts-Programm mit seinem besten Freund durch zu ziehen: Grundgesetz und Grundrechte. So wichtig in den heutigen Zeiten. Und irgendwie auch für mich noch mal ein Runterzieher: Was wir da gerade aufgegeben haben und hoffentlich bald wieder bekommen.

Das Bekloppte in Woche 3: Ich entscheide nicht mehr spontan, was heute im Unterricht dran sein könnte, sondern habe mich diesmal bereits am Vortag vorbereitet. Habe ein paar Links recherchiert, mir Fragen ausgedacht und dem Sohn eine E-Mail mit dem ganzen Material geschickt. Ich integriere also mittlerweile auch die Unterrichtsvorbereitungen in meinen Alltag und bin mir nicht sicher, ob ich mich darüber ärgern oder doch freuen soll.

Der kleine Sohn beschäftigt sich mit Malen nach Zahlen, Anton-App und seiner Matratze, die seit heute im Büro liegt. Chillen zwischendurch muss ja auch mal sein.

Zum Mittag gibt es den geliebten Milchreis mit Zimt und Zucker und das Warten darauf wird versüßt mit dem Sportprogramm von Alba Berlin.

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