Buch: Philip Roth – Indignation


Marcus Messner scheint alles richtig zu machen. In der Schule holt er die besten Noten, er spielt im Baseball-Team, geht mit den tollsten Mädchen der Schule aus und bevor er aufs College wechselt, arbeitet er ein Jahr lang bei seinem Vater in der koscheren Fleischerei. Sein Wechsel aufs College soll der Schritt in die Unabhängigkeit werden, doch sein Vater scheint nicht so recht loslassen zu wollen. Die ewige Kontrolle seines besorgten Vaters bringt ihn soweit, dass er das College wechselt – weit weg von der Familie.

Der 19-jährige Marcus ist vom Ehrgeiz zerfressen. Unter der Woche studiert er, am Wochenende verdient er sich ein paar Dollar dazu, um dem Vater nicht noch mehr auf der Tasche zu liegen. Da kann er einen Mitbewohner, der nachts lieber Platten hört und fürs Theaterspielen seine Verse aufbetet, nicht gebrauchen. Auch mit seinem zweiten Raumnachbarn überwirft er sich (Dieser nennt seine Flamme Olivia unglücklichweise „Cunt“, weil diese die Dame am College ist, die die besten Blowjobs gibt), so dass er schließlich in das am wenigsten beliebte Zimmer auf dem am wenigsten beliebten Gang zieht. Allein.

Ohne zu viel zu verraten: Philip Roth erzählt die Geschichte eines Studenten, der glaubte, alles richtig gemacht zu haben. Das viele Studieren, die Enthaltsamkeit – es hat nichts genützt. Denn Marcus Messner ist tot. Wie er stirbt, wird auf den letzten Seiten verraten.

Ich mag die Art, wie Philip Roth seine Geschichten erzählt.

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Der Weg nach Montreal ist wirklich nicht sehr abwechslungsreich. Auch nicht, wenn man die Parallelstraße zum Highway 401 nimmt. Dann kommt man zwar langsamer vorwärts, weil ständig in Orte kommt und auf der Landstraße auch nur 80 statt 100 (!!) fahren darf, aber viel mehr zu sehen gibt es leider auch nicht. Ok, ein, zwei wirklich schöne kaputte Scheunen, die hätte man auf dem Highway nicht gesehen.


Autoroute 20: Endlich wird es spannender. Denn: alles ist nun französisch. Die Schilder, die Orte, selbst die Ampeln sehen hier anders aus (siehe oben). Und zum Glück heißt das Erreichen von Quebec: is nicht mehr weit.

Montreal: Kann nicht empfehlen, hier Auto zu fahren. Zum Glück sagt mir „Lindsay“ (Sie brauchte wirklich einen ordentlichen Namen. Und außerdem gibt es niemanden, der schöner „calculating route“ sagt, ehrlich.) ziemlich genau, wo ich langfahren muss, so dass ich mich nur auf die zahlreichen Abbiegungen, ständig ab- und zunehmenden Spuren und die Ampeln konzentrieren kann.

Im angepeilten Hotel gibt es leider kein Zimmer mehr, dafür aber hier. Und es ist großartig. Die Dielen knarren beim Betreten und an der Rezeption steht ein knuffiger älterer Mann, der gerade einem deutschen Paar den Weg zum nächsten Griechen, Franzosen und was auch immer diese penetrante Dame noch alles wissen will erklärt. Er trägt eine sehr schwarze Perücke, die leider nur seinen Vorderkopf bedeckt. Als er sich umdreht, um ans Telefon zu gehen, sieht man die kahle Stelle am Hinterkopf. Später schwärmt er von Konstanz und München und erzählt, regelmäßig die FAZ zu lesen.


Und das Hotel passt perfekt zu ihm. Verwinkelte Flure, eine Wendeltreppe nach oben, die Zimmer in dunklem Holz gehalten, die Wände in einem satten Rot. Das Bad modern und sauber, das Internet im Preis inbegriffen, ebenso wie das Frühstück. Keine schlechte Alternative.

Auch die Einweisung, wie man am besten die Stadt erkundet, ist inklusive. Rue Sherbrooke hinunterlaufen bis zur Rue Université. Von dort laufen wir in die Rue Ste. Catherine, in der sich Shops und Cafés und Restaurants abwechseln. Irgendwann kommen ein paar Sexshops dazu und dann ist man auch schon in Chinatown.

Link: Franzi probiert Bubble tea

Durch die Altstadt ans Wasser und dann in großem Bogen zurück ins Hotel. Mal sehen, ob Montreal auch am zweiten Tag noch so nett ist.


(Noch mehr Reise-Fotos.)

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Ich bin immer noch begeistert von Kanada. Erst der Kopf von Queen Elizabeth auf dem 20-Dollar-Schein, dann Kilometer statt Miles (wusste ich ja schon, wegen „How I met your mother“) und dann ging es heute nach Toronto.

Queen Elizabeth Way: Sic!


Toronto: Tolle Stadt. Da steht ein moderner Wolkenkratzer neben der Old City Hall, moderne Bürogebäude neben klassischen Wohnhäusern. Und alles sieht so aus, als ob es so sein muss. Natürlich gehörte ein Besuch im Eaton Centre, diesem berühmten Einkaufscenter, dazu (Hab ein bisschen Modebloggerin gespielt, hehe). Danach sollte man allerdings auf jeden Fall zur Queen Street zurück kehren und nach Westen gehen. Nette Cafés mit jungem Publikum. Wirklich schön.


Highway of Heroes: Sind das nicht großartige Straßennamen hier? Die Fahrt zum nächtlichen Stop in Port Hope war nicht ganz so langweilig, weil, ja weil wir leider in den Feierabendverkehr von Toronto gekommen sind. Denn hat man Toronto erstmal verlassen, heißt das nicht, dass der Verkehr weniger wird. Denn dann kommen Pickering, Whitby und Oshawa, die alle ineinander übergehen. Autofahren hier in der Umgebung von Toronto ist sowieso sehr konzentrationsintensiv, denn wenn man in der rechten Spur fährt, kann es ganz schnell sein, dass man sich auf einer Ausfahrt befindet.


Port Hope: Schon allein wegen des Namens ein Ort mit Potenzial. Leider ziemlich ungenutzt. Oh, ich vergaß: Die haben hier ein Firefighter Museum.

Buch: Sven Regener – Der kleine Bruder

Mit diesem Buch beendet Sven Regener die Trilogie über Frank Lehmann, den Barkeeper aus Kreuzberg, der mit einem fingierten Selbstmordversuch seine Zeit beim Bund beendete und von Bremen nach Berlin zieht. Sein Bruder hatte von Berlin geschwärmt, ihm angeboten, dass er immer vorbeikommen könnte, also fährt er mit seinem Kumpel Wolli in die Hauptstadt. Dort begibt er sich auf die Suche nach seinem Bruder, der hier nicht Manni, sondern Freddie heißt. Diese Suche wird zur Erkundung von Kreuzberg.

Drei Bücher hat Regener jetzt also über Frank Lehmann geschrieben und ich hätte auf dieses letzte wirklich verzichten können. Seltsame Dialoge, der Zug durch die Kreuzberger Kneipen, seine Freunde, all das hatten wir bereits im ersten Teil. Das war nicht mehr überraschend, lustig oder interessant. Trotzdem hab ich’s zuende gelesen, weil ich wissen wollte, wo Freddiemanni denn nun war.

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Der Tag begann damit, dass ich beim Packen meiner Tasche plötzlich Manfred fand. Noch vor wenigen Tagen war ich mir sicher, ihn zuhause vergessen zu haben, und da tauchte er plötzlich auf. Der Unterschied zu Ole (Für alle, die heute zum ersten Mal lesen: Ole ist der Autor des Reiseführers. Er scheint sehr alt zu sein und steht darauf, sich ziemlich umständlich auszudrücken. Außerdem mag er Worte wie schwul und lesbisch nicht, steht dafür aber ziemlich auf alles, was mit Architektur zu tun hat.)

Manfred wiederum hat sich nicht nur den Nordosten der USA angeschaut, sondern den gesamten Osten. Deshalb hat er sich auch bei den vielen kleineren Orten in New England relativ kurz gefasst, so dass er keine große Hilfe gewesen wäre.


Doch das Highlight des Tages war heute aber eigentlich alles andere. Zuerst die Fahrt entlang am Niagara bis hin zum Lake Ontario. Der erste Stop am so genannten Whirlpool, nein, wir haben keine dieser komischen Überfahrten gemacht, weil man die Strudel im Wasser auch so ganz gut gesehen hat. Dann weiter entlang am Kraftwerk, diesem Botanic Garden, unzähligen Golfplätzen, bis hin zum Lake Ontario. Der Wind am Ufer ist ungefähr so, als ob man in Cuxhaven am Deich stehen würde. In der Ferne zeichnet sich die Skyline von Toronto ab. Unbeschreiblich.


Auf dem Rückweg ein Frühstücksstop (leider zu spät aufgestanden) in einem kleinen Deli an der Straße. Bei einem Sandwich mit bacon und scrambled eggs die „People“ gelesen. Mmmmh. Dann also zurück in die Touristenhölle, im anderen Hotel einchecken. Das Verlassen des Hotels verzögerte sich um einigen Minuten, weil wir erstmal am Fenster stehen mussten. Glotzen. Knipsen. Sowas halt. Toll.


„Macht bloß die blaue Tour“ wurde ich in Deutschland mehrfach gewarnt, „bloß nicht die gelbe“. Ok, wir haben beide gemacht. Aus Neugier. Und ich kann sagen: Macht auf jeden Fall die blaue Tour! Ich glaube, man muss einfach mal auf diesem Boot stehen, immer nasser werden, nichts mehr sehen, weil das Wasser einen dichten Nebel über das Boot legt. Und dann schreien alle ein bisschen rum und am Ende schaut man in viele glückliche Gesichter (Ok, der kleine indische Junge war nicht ganz so froh.).


Und die gelbe nur, wenn es warm ist (man wird halt wieder nass, wenn man was sehen will bzw. ein paar tolle Fotos machen will) und wenn ihr unbedingt diese gestellten Touri-Fotos (grüne Wand lässt wunderbar ein paar Wasserfälle in den Hintergrund zaubern) haben wollt. Grund: Die kosten da nur 20 Dollar und man bekommt eins bei Nacht und eins bei Tag. Und die sehen auch garantiert ganz furchtbar gestellt aus. Gaaanz tolle Erinnerung!


So, und dann geht man noch was essen (Garlic Shrimp mit Mashed Potato und ziemlich leckeren Gemüse) und fällt am Ende des Tages ziemlich fertig aufs Bett. Und steht wieder auf, um ein bisschen aus dem Fenster zu gucken und noch ein paar Fotos zu knipsen.


Was für ein Tag.


(Noch mehr Fotos)

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Nein, ich wollte euch nicht schon wieder ein langweiliges Bild von der Interstate 90 zeigen. Deshalb dieses hier. Doch bevor ich dieses Foto geknipst habe, ist einiges anderes passiert.

Interstate 90: Noch laaaaangweiliger. Muss man leider sagen. Denn während die Strecke bis nach Syracuse noch irgendwie abwechslungsreich (weil mal hügelig, mal nicht so hügelig), war die Strecke von Syracuse nach Buffalo eher konstant nicht so hügelig. Und Ole und sein Reiseführer hatten auch nicht so viel Spannendes zu berichten. Am liebsten hätte ich noch beim Salzmuseum gehalten, alleine aus Neugier, aber wir hatten viel vor: shoppen. Im Outletcenter. Was nicht unerfolgreich war.


Kanada: Ha! Die Touris aus Deutschland bekommen beim Übergang nach Kanada auch einen Nerd-Grenzer. Ich hatte schon ein bisschen Angst, als ich bemerkte, dass wir in der langsamsten Schlange standen. Der Grenzer hatte sich nämlich vorgenommen, den kanadischen Stempel immer auf der 25. Seite im Reisepass zu platzieren. Das muss natürlich genau ausgezählt werden.


Niagara Falls: Dies ist der irrsinnigste Ort, den ich vermutlich jemals gesehen habe. Wegen ein paar Wasserfällen wurde hier ein Freizeitpark aufgebaut mit allerlei Geisterbahnen, Wachsfigurenzeugs und Casino-Quatsch. Dafür haben die hier einen wirklich guten Inder. „Guru“ ist der Name. Und wer einen ruhigen Abend in einer seltsamen Kulisse haben möchte – sehr zu empfehlen. Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich gerade hier so gut essen würde.

Meine absolute Lieblingswerbung derzeit ist diese hier: „RAINBOW!“

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Cambridge: Harvard und das MIT angeguckt. Ein bisschen auf dem Gelände rumgelaufen, entdeckt, dass es an dem MIT sogar jeden Tag eine Zeitung gibt. In der heutigen Ausgabe wird die Russland-Georgien-Krise und Madame Palin kommentiert und gleichzeitig auf neue Erkenntnisse in der Krebsforschung hingewiesen. Spannend. Muss ich später nochmal richtig lesen.



Interstate 90
: Laaaangweilig. Die Geschwindigkeit regelt der Tempomat, das Lenkrad muss auch nicht groß bewegt werden, muss man also nur noch wach bleiben. Ja, schöne Landschaft und so, aber ansonsten ganz schön anstrengend, nicht einzuschlafen. Zwischendrin einige Toll-Station-Experiences. Weiß eigentlich jemand, ob mir die Ausreise verweigert wird, weil ich vergessen habe, die Toll-Karte in Massachusetts zu bezahlen? Hab das System leider erst in New York State verstanden.

Leider an allen „Service Areas“ in Massachusetts vorbeigefahren und das erste in New York genommen. Großer Fehler. Gab nämlich nur Trash-Services. Eher mittlere Experience mit einem Hot Dog gemacht. Ging aber nicht anders, weil hungrig.

Exit 39, Motel6: Muss mir auch nochmal jemand erklären, warum an einer Ausfahrt gleich jede nur mögliche Hotelkette eine Filiale aufmacht. Das Zimmer war leider vorher ein Raucherzimmer, was man riecht. Nach einem ordentlichen Dinner (Thunfisch in einer Sesamkruste), den Staffelstart von „House“ geschaut. Bisschen doof, weil man erstmal gar nicht so richtig versteht, warum die gesamte alte Crew dann doch wieder im Krankenhaus arbeiten, Madame erblondet ist und Wilson kündigen will.

Und dann die zweite Folge von „Fringe“, dieser neuen Knaller-Serie von J. J. Abrams, mit Joshua Jackson und viel Übersinnlichem. Befürchte, dass die Serie nicht so ganz mein Fall ist, weil zu spannend. Werde natürlich nächste Woche trotzdem versuchen, wieder hinzugucken. Und die Chance, dass das klappt, wird hoch sein, schließlich wird hinter mir ein langer Tag im Auto liegen.

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Boston: Mittlerweile bin ich mit meinem Reiseführer per Du. Ich habe nämlich herausgefunden, dass der Schreiber Ole heißt. Am Anfang guckte der Beifahrer ein bisschen irritiert, als ich ihn während der Fahrt darum bat, mal vorzulesen, was Ole denn auf dem Weg von Cape Cod nach Boston so empfiehlt. Mittlerweile hat er ihn aber akzeptiert.


Über die Bostoner sagt Ole übrigens: „Die Bostoner sind ein bunt gemischtes Völkchen aus aller Herren Länder“. Süß nicht? Naja. Boston hat auf jeden Fall Charme. Äußerst entspannend, durch eine Stadt zu laufen, die nicht mit Wolkenkratzern vollgepackt ist. Trotzdem gibt es jede Menge zu sehen.


Zum Beispiel Beacon Hill, ein Viertel auf einem Berg (wie der Name schon sagt) mit sehr hübschen Häusern. Die Straßen sind geschützt durch allerlei Laub. Ein bisschen enttäuscht war ich dann schon. Hatte Ole doch „Rassehunde“ und „Luxuskarossen“ angekündigt.


Überquert man die Beacon Street, gelangt man in einen Park! Gras! Ruhe! Bänke! Wasser! Ja, nachdem man in New York durch die halbe Stadt laufen musste, um eine Gelegenheit zur Rast (Ole färbt ab) zu finden, gibt es hier Bänke in Hülle und Fülle.



Randall Kennedy über den möglichen Wahlverlust von Barack Obama: „The Big ‚What If‘

Washington Post“ über das neue Buch von Philip Roth „Indignation

Wird Zeit, dass hier bald Wahlen sind. Und ich bin gespannt, ob nächstes Jahr auch in deutschen Vorgärten Schilder mit Angela Merkel oder Frank-Walter Steinmeier rumstehen.

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Yale: Studenten en masse. Und alles, was dazu gehört.


Mystic: Ein kleines Städtchen am Wasser. Leider regnete es, so dass keine wirkliche Chance war, ein bisschen herumzulaufen. Deshalb ging es ins Aquarium. Nett. Mehr nicht. Die Tiere hatten tendenziell zu wenig Platz und einen Rochen-Streichelzoo find ich auch eher schlimm.


Newport: Selten war das Überqueren einer Brücke ein solches Erlebnis. Und noch schöner ist das Daraufzufahren und das Danachangucken. Toll.


Provincetown: Der Weg hierhin war lang. Auch ein bisschen langweilig. Das lag daran, dass die immer gleichen Art Galleries und Craft Shops und all dies nicht besonders abwechslungsreich waren. Leider zieht diese Gegend auch jede Menge ältere Menschen an, die es lieben, sehr langsam durch die Straßen zu kurven. Langsam, natürlich. Provincetown liegt ganz am Ende dieser Landzunge. Der überaus eloquente, leider aber auch ein wenig altertümliche schreibende Reiseführermann (ich gehe einfach mal davon aus, dass es ein Mann ist) umschrieb das Völkchen, dass hier ganz gerne urlaubt, als gleichgeschlechtlich orientiert. Stimmt auch. Allerdings darf man sich hier nicht ein buntes Schöneberg oder Köln vorstellen. Dafür ist der Ort dann doch zu, nun ja, gesetzt. Was ich wirklich gerne mag: die vielen kleinen Kunstgallerien entlang der Commercial Street. Toll.

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Link zum Video

Gleich so viele Dinge heute das erste Mal getan: Automatik-Auto gefahren (ohne auch nur einmal auf die Phantom-Kupplung zu treten). Einen Chevrolet. Bei McDonald’s gefrühstückt, weil dann doch alles so schnell ging. Kann ich nicht empfehlen. Wenn es an der Yale University in New Haven angeschaut. Schöne Studentengegend.

Ach ja, und gestern dann auch endlich mal geschafft, wachzubleiben, um Letterman zu gucken. Wegen Ricky. Und sie haben über ihre Zähne geredet. :)