FILM: Königskinder

Die beiden 18-jährigen Abel und Merle lieben sich und leben in einem Dorf in Norddeutschland und haben große Träume. Abel will am liebsten in die USA gehen und dort auf eine Stuntschule gehen. Dann bemerkt Merle, dass sie im fünften Monat schwanger ist. Um die Schwangerschaft zu verheimlichen, gehen sie nach Hamburg, weil es dort die Möglichkeit gibt, Neugeborene anonym in der Babyklappe abzugeben. Ernstes Thema, sehr bezaubernd umgesetzt. Schön. Aber fürs Fernsehen gemacht.

TV-Filmvorschau (9)

Machen wir’s kurz: Wegen des großen Erfolges hier die neunte TV-Filmvorschau mit der Woche vom 11. bis 17. März.. Guckt und werdet glücklich!

Dienstag, 14.3., 22.45 Uhr: „Nói albinói“ (Arte)
Den wollte ich damals im Kino gesehen. Verpasst. Jetzt aber.

Mittwoch, 15.3., 22.25 Uhr: „Spiele der Macht – 11011 Berlin“ (3Sat)
Politdrama aus einem fiktiven Kanzleramt. Und wenn ihr lest, wer mitspielt (Martina Gedeck, Axel Milberg), wisst ihr auch schon, warum ich den empfehle. Aber wenn ich ehrlich bin, interessiert mich auch die Handlung.

Donnerstag, 16.3., 22.25 Uhr: „Angst essen Seele auf“ (3Sat)
Klassiker von Rainer Werner Fassbender mit Brigitte Mira als verwitwete Putzfrau, die sich in einen marokkanischen Gastarbeiter verliebt und diesen heiratet. Ich erinnere mich dunkel, den schon einmal gesehen zu haben.

Freitag, 17.3., 0.35 Uhr: „Drei Farben: Rot“ (ZDF)
Letzte Woche war „weiß“ dran, diese Woche also „rot“. Doof, hab natürlich „weiß“ wieder nicht gesehen…

Freitag, 17.3., 23.05 Uhr: „Elefantenherz“ (WDR)
Ach ja, das war ja der gar nicht mal so schlechte Film trotz des Hundeblicks von Daniel Brühl. Lohnt sich.

Kann sein, dass ich einen vergessen habe.

Nachtrag zu „Dresden“:

Lieber Nico Hoffmann,
ist ja wirklich super, dass du es immer wieder schaffst, diese Zweiteiler für die Fernsehsender (wir erinnern uns: Die Luftbrücke, Die Sturmflut, Dresden u.a.) zu produzieren. Bringt Kohle, die Schauspieler freuen sich über die Präsenz und Quote bringen diese Dinger ja auch immer. Ganz toll. Trotzdem wäre es schön, wenn du bei deinen nächsten Produktionen mal darauf achten könntest, dass ein bisschen Abwechslung in die Drehbücher kommt.

1. Bitte, bitte, keine Betroffenheits-Große-Augen-Einstellungen mehr! Die haben mich sowohl bei Nadja Uhl als auch bei Felicitas Woll nur noch genervt!
2. Bitte, bitte, keine historischen Ereignisse mehr als Vorlage! Hat denn die Gegenwart gar nichts zu bieten?
3. Bitte, bitte, wenn du dich schon an historischen Stoffen versuchst und die Amis und Briten immer ne wichtige Rolle spielen, dann wäre es ganz große Klasse, wenn man die Englischsprachler nicht nur an dem schmucken Haarschnitt und der Lederjacke erkennen würde, sondern die Typen wenigstens deutsch mit englischem Akzent sprechen könnten. Wirkt authentischer, ehrlich, und macht es dem Zuschauer sogar ein bisschen leichter, dem Plot zu folgen, wenn man seine Augen ausnahmsweise mal nicht auf dem Bildschirm hat.
4. Bitte, bitte, keine Zweiteiler mehr! Oder nur dann, wenn es sinnvoll ist. Denn die Geschichte Mann liebt Frau, Frau irgendwie auch aus Mangel an Alternativen, Frau trifft anderen Mann, verliebt sich, muss aber noch ein paar Hürden nehmen, bis sie mit dem neuem Mann glücklich wird, kann man doch wirklich auch in 90 Minuten erzählen.
5. Bitte, bitte, keine Dreiecksgeschichten mehr! Auch nicht in der Kombination Mann-Frau-Frau oder Mann-Mann-Mann oder Frau-Frau-Frau. Danke.

Ich hab ja gestern „Dresden“ geschaut.

TV-Filmvorschau (8)

Und natürlich wie mittlerweile jede Woche und nur wegen des großen und überragenden Erfolges, hahaha, hier also die achte TV-Filmvorschau mit der Woche vom 4. bis 10.3..

Samstag, 4.3., 22.05 Uhr: „Rhythm is it“ (Arte)
Dann glaub ich mal Sebastian von ungedruckt.net. Nee, hatte damals kurz überlegt, ihn mir anzuschauen, als er im Kino lief.

Sonntag, 5.3., 15.50 Uhr: „Königskinder“ (Arte)
Merle und Abel sind 18, lieben sich und dann wird Merle schwanger. Eigentlich haben sie sich aber etwas ganz anderes vom Leben erhofft. Der Film bekam 2003 auch den Deutschen Fernsehpreis, ich hab ihn glaub ich auch schon gesehen.

Sonntag, 5./6.3., 20.15 Uhr: „Dresden“ (ZDF)
Er soll ja besser sein, als „Die Sturmflut“. Dann hoffen wir mal. Allein wegen „Lolle“, ;)

Montag, 6.3., 0.00 Uhr: „Taxi Driver“ (Kabel Eins)
Klassiker von Martin Scorsese.

Montag, 6.3., 20.40 Uhr: „Good bye, Lenin“ (Arte)
Lange habe ich überlegt, ob ich den wirklich empfehlen soll. Ach was soll’s. War ja ganz nett, damals.

Mittwoch, 8.3., 20.15 Uhr: „Der Vater meiner Schwester“ (ARD)
Familiendrama, ein Vater verleugnet seinen unehelichen Sohn. Es kommt zu Problemen, als sich die Schwester dann in ihren Bruder verliebt. Deutscher Film, mal probieren.

Mittwoch, 8.3., 22.25 Uhr: „Ich habe Nein gesagt“ (3 Sat)
Keine Ahnung, worum es geht. Jörg Schüttauf und die wunderbare Martina Gedeck spielen mit.

Freitag, 10.3., 0.20 Uhr: „Drei Farben: Weiß“ (ZDF)
Ist das ein Teil aus der Trilogie? Ich glaub schon, wollte ich eigentlich immer mal schauen, noch nicht getan. Ist das gut?

Außer Konkurrenz, weil kein Film, aber trotzdem muss ich drauf hinweisen:

1. Am 5.3. um 22.30 Uhr erklärt uns Dittsche endlich wieder die Welt.
2. Am 6.3. um 2 Uhr könnte man „Oscars“ schauen. Näheres wahrscheinlich bei Anke, oder?

Angucken!

Na, unter dem Titel kann ich den ja nicht finden. „The Virgin Suicides“ läuft heute im WDR mit dem deutschen Titel „Das Geheimnis ihres Todes“. 23.15 Uhr, WDR. Ein wahnsinnig toller Film.

(Thanks to the Popkulturjunkie.)

Nachtrag: Die deutsche Version der Buchvorlage (von Jeffrey Eugenides) heißt übrigens „Die Selbstmordschwestern“. Ich verstehe wirklich nicht, wieso die vom Filmverleih es sich nicht einfacher machen.

Hinter den Kulissen

Eben bei der Durchschau des Fernsehprogramms für die nächste Woche darüber nachgedacht, „The Beach“ wegen dieses All-Saints-Liedes in die TV-Filmvorschau aufzunehmen. Gedanken aber wegen Albernheit verworfen.

FILM: Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa

Ja. Meinem Besuch und mir war heute nach einem Klassiker zumute. Da wurden Erinnerungen wach und man konnte Sätze wie „Stirbt die Mutter nicht auch irgendwann?“ sagen. Ja, sie stirbt irgendwann. Und dann weiß man wieder, warum man diesen Film damals so schön fand.

FILM: Schwabenkinder

Ein großes Dankeschön an Lu, wegen der ich bei diesem Film hängen geblieben bin. Wirklich düsterer Film über das Schicksal der Schwabenkinder, die teilweise noch bis in die 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verkauft wurden, damit die Familie überleben konnte. Zum Glück gab’s ein Happy End.

TV-Filmvorschau (7)

Natürlich nur wegen des großen Erfolges hier die siebte Ausgabe der TV-Filmvorschau mit der Woche vom 25. Februar bis 3. März.

Sonntag, 26.2., 20.15 Uhr: „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“ (Kabel Eins)
So viel Auswahl an diesem Sonntag und für jeden was dabei. Nostalgie gefällig? Dann ist dieser Film zu empfehlen. Erinnert an die Jugend. Und mich daran, dass ich wohl doch noch einen Film geschaut habe, in dem Leonardo di Caprio mitgespielt hat. Und Johnny Depp.

Sonntag, 26.2., 20.15 Uhr: „8 Mile“ (RTL)
Ja, den habe ich gesehen. Er ist nicht wirklich gut, aber auch nicht so schlecht. Also dann,…

Sonntag, 26.2., 20.15 Uhr: „Hero“ (Pro Sieben)
Und sollte ich am Sonntag Zeit zum Fernsehen haben und der Versuchung widerstehen, mir im Zweiten die Rosamunde-Pilcher-Scheiße reinzuziehen, dann würde ich es mit diesem Film probieren. Kenn ich nämlich noch nicht. Würde mich aber interessieren.

Sonntag, 26.2., 22.25 Uhr: „City of God“ (Arte)
Äh, schon wieder? Erst in der ARD, dann auf Arte. Sehr interessant. Ob da ein System dahinter steht? Fernsehjunkies! Ich bitte um Aufklärung.

Montag, 27.2., 20.15 Uhr: „Zimmer mit Aussicht“ (Tele 5)
Klassiker.

Dienstag, 28.2., 20.15 Uhr: „Der Alte Affe Angst“ (Arte)
Wieder so ein Film, den ich vor kurzem schon empfohlen habe. Damals lief er im Bayerischen Fernsehen.

Dienstag, 28.2., 23 Uhr: „Zum Sterben schön“ (BR)
Ein Typ erbt ein Bestattungsunternehmen. Das könnte doch was werden.

Freitag, 3.3., 22 Uhr: „Fargo“ (Tele 5)
Klassiker der Coen-Brüder.

Freitag, 3.3., 23.05 Uhr: „Der Grenzer und das Mädchen“ (WDR)
Klar, gibt’s auch noch was Deutsches im Programm. Unter anderem mit dem wunderbaren Axel Prahl. Grimme-Preis-nominiert, übrigens.