FILM: Olgas Sommer

Ein Sommer mit der 16-jährigen Olga, die sich an den 40-jährigen Comiczeichner Daniel ranhängt, weil sie der Meinung ist, dass er der richtige für die erste Liebe, den ersten Sex, den ersten Mann ist. Passiert dann auch alles so. Warum er sich auf sie einlässt? Weil sie noch keine Angst hat. Keine Angst vor dem Ende einer Beziehung, die so viele nach dem ersten Scheitern eine Beziehung entwickeln. Und zurück bleibt er, dessen Ehe ein endgültiges Ende gefunden hat. Der diese unbeschwerte Liebe nicht vergessen wird. War eigentlich ganz nett, der Film. Ich hatte ja zunächst Bedenken, weil die Programmzeitschrift das ganze als „Roadmovie“ bezeichnete.

TV-Filmvorschau (6)

Wegen des großen Erfolges die sechste TV-Filmvorschau. Mit der Woche vom 18. bis 24. Februar.

Sonntag/Montag, 19./20.2., 20.15 Uhr: „Die Sturmflut“ (RTL)
Das wird bestimmt ganz schlimm. Kitschig und so. Ich empfehle auch ausschließlich wegen der wunderbaren Nadja Uhl.

Sonntag, 19.2., 20.15 Uhr: „Larry Flynt – Die nackte Wahrheit“ (kabel 1)
Keine Ahnung, ob der gut ist, aber ich hatte damals mit dem Gedanken gespielt, ihn mir im Kino anzuschauen. Es dann aber doch nicht getan.

Montag, 20.2., 15 Uhr: „Bloody Sunday“ (Arte)
Für die Urlauber, Studenten und Hausfrauen unter uns. Wiederholung von vergangener Woche.

Donnerstag, 23.2., 0.35 Uhr: „Preis des Verlangens“ (ARD)
Die TV-Zeitschrift meines Vertrauens sagt, dass der super ist. Mit Daniel Auteuil, der ja gerade im Kino zu sehen ist (Caché). Erotikthriller.

Donnerstag, 23.2., 20.40 Uhr: „Rendez-vous“ (Arte)
Und da hätten wir noch einen französischen Film mit Juliette Binoche, die sich in so genannte verhängnisvolle Affären verheddert. Ist übrigens ihr erster Film und der Regisseur wurde in Cannes ausgezeichnet. Für diesen Film.

TV-Filmvorschau (5)

Wegen des großen Erfolges die fünfte TV-Filmvorschau. Diesmal ausnahmsweise schon am Freitag. Mit der Woche vom 11. bis 17. Februar.

Montag, 13.2., 20.15 Uhr: „Frida“ (Sat.1)
Wow, wie mir scheint, programmiert Sat.1 den Montag neu. Letzte Woche „Billy Elliot“ (Hat den eigentlich jemand von euch gesehen und auch geheult?) und diese Woche also „Frida“. Gesehen habe ich den aber nicht.

Montag, 13.2., 20.15 Uhr: „Liebe nach dem Tod“ (ZDF)
Hat Potenzial, ein guter Film zu sein. Mit August Zirner und Maja Maranow.

Montag, 13.2., 20.40 Uhr: „Bloody Sunday“ (Arte)
Und noch ein Film, der zur gleichen Zeit läuft. Entscheiden Sie selbst. Ich bin zu dieser Zeit in einer Kino-Preview.

Dienstag, 14.2., 0.00 Uhr: „Der Glanz von Berlin“ (ZDF)
Dokumentarfilm über drei Berliner Putzfrauen. Dafür haben Anja Kruska und Judith Keil (beide Buch und Regie) einen Grimme-Preis bekommen. Leider aber sehr spät.

Dienstag, 14.2., 22.55 Uhr: „African Queen“ (WDR)
Humphrey Bogart und Katharine Hepburn. Klassiker.

Tja. Und mehr finde ich einfach nicht. Liegt’s an der Berlinale? Oder an Olympia? Mannmannmann.

TV-Filmvorschau (4)

Bei der letzten Vorschau hat keiner kommentiert. Aber Erfolg misst man ja nicht in Kommentaren. Deshalb also – wegen des großen Erfolges – die vierte TV-Filmvorschau: die Woche vom 4.2. bis 10.2.

Sonntag, 5.2., 23.05 Uhr: „Bonhoeffer – Die letzte Stufe“ (SWR)
Film aus dem Jahr 2000 mit Ulrich Tukur, Ulrich Noethen, Dominique Horwitz usw., der zum 100. Todestag des Theologen Dietrich Bonhoeffer nochmal ausgestrahlt wird.

Montag, 6.2., 20.15 Uhr: „Billy Elliot – I will dance“ (Sat.1)
Ich bin geschockt! Dieser tolle britische Film wird auf Sat.1 um 20.15 Uhr ausgestrahlt? Das ist ja genial! Also, wen es interessiert: Ich hab am Ende geheult, genau wie das schwule Pärchen, das vor uns saß. GUCKBEFEHL!

Dienstag, 7.2., 0.05 Uhr: „Die große Depression“ (ZDF)
Ich hatte gemischte Gefühle, als ich im Kino war. Aber vielleicht seht ihr das ja anders.

Mittwoch, 8.2., 20.15 Uhr: „Dornröschen erwacht“ (Das Erste)
Die bezaubernde Nadja Uhl spielt Juliane, die nach drei Jahren aus dem Koma erwacht. Ach ja, und Ulrich Tukur spielt den Arzt.

Mittwoch, 8.2., 22.25 Uhr: „Die Siebtelbauern“ (3sat)
Noch so ein GUCKBEFEHL! Ich habe diesen Film wahnsinnig gerne geschaut, damals. Auch wegen der wirklich einmalig tollen Sophie Rois! Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen und kommt sogar vor 12 ins Bett!

Donnerstag, 9.2., 20.20 Uhr: „Voll das Leben – Reality Bites“ (Das Vierte)
Nostalgie pur. DER Film der 90er Jahre. Der Film, in dem ich mich in Winona Ryder und vor allem Ethan Hawke verliebt habe! Übrigens ein Film, den ich schon sehr sehr oft gesehen habe, der mir aber anscheinend beim Ausfüllen dummer Listen einfach nicht einfallen will.

Freitag, 10.2., 20.20 Uhr: „Der Duft der Frauen“ (Das Vierte)
Der ist für Herrn Sebas! Schöner Film, ja.

FILM: Juls Freundin

Nachdem ich in den vergangenen Tagen keinen einzigen Film meiner Empfehlungen geschaut habe, tat ich es gestern exzessiv. Erst der hier und dann noch um 0 Uhr „Juls Freundin“. Mit dem konnte ich auch mehr anfangen, was vielleicht auch an Anneke Kim Sarnau lag, die ich zuletzt in „Der ewige Gärtner“ in einer Mini-Rolle gesehen habe. Sie hat sehr eindrucksvoll die 25-jährige Phoebe gespielt, die sich von Aushilfsjob zu Aushilfsjob hangelt, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das ist nicht leicht, kann sie doch weder lesen noch schreiben. Sie trifft auf Jul, einen 16-Jährigen, der einen Großteil seines Lebens im Heim verbracht hat und zu pyromanischen Handlungen neigt. Er verliebt sich in sie und nach einigen Anlaufschwierigkeiten werden die beiden sogar zu Freunden. Ein schöner, kleiner Film, für den ich sogar ins Kino gegangen wäre.

FILM: Sie haben Knut

1983. Nadja und Ingo wollen auf der Skihütte ihre Beziehung retten. Acht Jahre umsonst? Aus der Annäherung wird aber nichts, weil Freunde von Nadjas Bruder Knut anreisen. Ohne Knut. Ungestört sein is also nicht. Dann wird bekannt, dass Knut verhaftet worden ist, wegen irgendwelcher politischen Aktivitäten.
Der Film zeigt, wie unterschiedliche Weltbilder, die der 70er und 80er Jahre, aufeinanderprallen. Plötzlich ist man wieder treu und so. So richtig mitgerissen hat er mich aber nicht, was wohl auch daran lag, dass in der Skihütte zwar viele unterschiedliche Charaktere aufeinanderprallen, diese aber zu sehr an der Oberfläche bleiben. Konzentration auf einige wenige hätte geholfen.

FILM: Am Tag als Bobby Ewing starb

Keine schlechte Entscheidung, diesen Film nicht im Kino gesehen zu haben. Und: Keine wirklich gute Entscheidung, ihn mir im TV angesehen zu haben. Naja, so schlimm war es auch wieder nicht. Zog sich halt nur ein bisschen. Ein bisschen Mutter-Sohn-Drama, ein bisschen Rebellion, Pubertät, Nostalgie und diese politischen achtziger Jahre. Stimmt das eigentlich, dass Bobby Ewing wirklich an dem Tag starb, an dem die Tschernobyl-Katastrophe bekannt wurde?

TV-Filmvorschau (3)

Und ein drittes Mal. Natürlich wieder wegen des großen Erfolges. Hier die Woche vom 28.1. bis 3.2.

Montag, 30.1., 0.20 Uhr: „Boogie Nights“ (kabel eins)
P.T. Anderson! Einer meiner absoluten Lieblingsregisseure!

Montag, 30.1., 20.40 Uhr: „Am Tag als Bobby Ewing starb“ (Arte)
Deutscher Film über den AKW-Widerstand in den 80er Jahren. Nicht gesehen, weil ich dafür kein Geld ausgeben wollte. Aber vielleicht wirkt er ja auf Arte.

Dienstag, 31.1., 23.45 Uhr: „Secretary“ (NDR)
Für alle die ihn in der vergangenen Woche verpasst haben.

Mittwoch, 1.2., 22.25 Uhr: „Der Sohn eines Landarbeiters wird Bauarbeiter und baut sich ein Haus“ (3sat)
Keine Ahnung, ob der gut ist. Aber der Titel ist so toll.

Mittwoch, 1.2., 23.30 Uhr: „Heimatfilm!“ (BR)
Fritzi Haberlandt als 26-jährige Britta, die nochmal ausbricht, bevor es zu spät ist. Hab ich auch noch nicht gesehen.

Freitag, 3.2., 20.40 Uhr: „Sie haben Knut“ (Arte)
In der Beschreibung steht „tragikomische Liebesgeschichte“, die ein „genaueres Stimmungsbild der Übergangszeit zwischen den Idealen der 68er-Bewegung und den Anfängen der New Economy“ entwirft. Wenn nicht schon der Titel, auch das interessiert mich.

Freitag, 3.2., 0.00 Uhr: „Juls Freundin“ (Das Erste)
Wieder mal Schicksal. „Außenseiterdrama“ heißt es in der Fernsehzeitschrift und es geht um eine Analphabetin, die auf einen Typen trifft, der einen Hang zur Pyrotechnik hat. Klingt nicht uninteressant. Deutscher Film.

Keine Filme, aber vielleicht trotzdem sehenswert:
Wiglaf Droste bei „Zimmer frei“ (Sonntag, 29.1., 23 Uhr, WDR)
Mal wieder Literarisches Quartett? Kein Problem, schließlich hat Heinrich Heine in diesem Jahr seinen 150. Todestag. (Freitag, 3.2., 22.15 Uhr, ZDF)

FILM: Fight Club

Scheiße, scheiße, scheiße. Gegen 21 Uhr gestern vorgenommen, endlich mal wieder vor eins ins Bett zu gehen. Dann auf eigene Empfehlung „Fight Club“ geschaut, fest vorgenommen, den Film NICHT bis zum Ende zu schauen. Und was passiert? Natürlich hab ich ihn ganz geschaut. Ziemlich abgedreht. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich den Film jetzt toll oder scheiße fand. David Fincher hat ja auch „Seven“ gemacht, den bisher einzigen Film, den ich mit Brad Pitt geschaut habe und der absolut genial war. Da reicht „Fight Club“ nicht heran.

TV-Filmvorschau (2)

Wegen des großen Erfolges (hahaha) nun also wieder eine Folge der TV-Filmempfehlungen. Allgemein muss man vor zwei Dingen in dieser Woche warnen: Viele Karnevalsendungen insbesondere in den Dritten Programmen. Und viel Mozart.

Samstag, 21.1., 23.20 Uhr: „Secretary“ (HR)
Wahnsinnig toller Film, finden aber vor allem Frauen, wie ich auf der Silvesterparty festgestellt habe. Lohnt sich aber wirklich!

Sonntag, 22.1., 15.50 Uhr: „Drei Schwestern made in Germany“ (Arte)
Nachkriegsding. Soll gut sein, sagt Grimme. Und kam schon am Freitagabend, aber da hab ich es vergessen zu empfehlen.

Sonntag, 22.1., 20.15 Uhr:22.20 Uhr: „Fight Club“ (Kabel1)
Jaja, ich schau ja eigentlich keine Filme mit Brad Pitt, aber der soll wirklich gut sein, sagt man.

Dienstag, 24.1., 23.15 Uhr: „Amores Perros“ (HR)
Überleben in Mexico City. Soll gut sein.

Dienstag, 24.1., 23.45 Uhr: „Der Obrist und die Tänzerin“ (NDR)
Könnte man mal ausprobieren. Regie-Debüt von John Malkovich.

Freitag, 27.1., 23.00 Uhr: „Dunkle Tage“ (Das Erste)
Alkoholikerdrama von Margarethe von Trotta. Ich mag ja so Schicksalsscheiß.