FILM: Terminal
Was für ein Dreck! Was anderes kann man über diesen Film nicht sagen. Könnte auch als Nachmittagsfilm im ZDF laufen. So eine seichte Scheiße. Aber Futter für meine Vorurteile gegenüber Filmen mit Tom Hanks. Mannmannmann.
Was für ein Dreck! Was anderes kann man über diesen Film nicht sagen. Könnte auch als Nachmittagsfilm im ZDF laufen. So eine seichte Scheiße. Aber Futter für meine Vorurteile gegenüber Filmen mit Tom Hanks. Mannmannmann.
Eigentlich wusste ich ja schon in der Jugendszene, dass Ethan Hawke wohl der Böse ist. Gegen Ende bewahrheitete sich das dann auch, obwohl Kiefer Sutherland ihm kurzfristig die Rolle streitig gemacht hatte. Angelina Jolie darf ein bisschen auf CSI machen und Leichen sezieren, na, und sonst gibt’s die üblichen Spielchen mit fremden Sprachen, kleinen Schockern und ein bisschen Sex. Hatte ich eigentlich mal erwähnt, dass ich Ethan Hawke ganz schnuckelig finde?
Wegen des großen Erfolges: Die TV-Filmvorschau mit der Woche vom 8. bis 14. April.
Was auffällt: Viel „Basic Instinct“ und viele Western, ach ja und am Karfreitag viele Märchenfilme. Alles nicht so mein Fall.
Montag, 10.4., 23.55 Uhr: „Kinder der Liebe“ (ZDF)
Aus der Reihe „Das kleine Fernsehspiel“ ein Film über ein Wochenende dreier Scheidungskinder mit ihren leiblichen Vätern. Klingt so, als ob man es gucken könnte.
Mittwoch, 12.4., 21.45 Uhr: „Bella Martha“ (BR)
Der schöne Film wird also weiter durchgereicht.
Mittwoch, 12.4., 23.40 Uhr: „Zusammen!“ (BR)
Ich mag ja diese schwedischen Filme. Hier geht’s um das Schweden der 70er Jahre. Im Kino hab ich den Film nicht gesehen, ist an mir vorbeigegangen und wenn er nicht so spät käme, würde ich ihn mir wohl anschauen.
Donnerstag, 13.4., 22.45 Uhr: „Am Tag als Bobby Ewing starb“ (BR)
He, nicht falsch verstehen, ich will euch in diesem Ostervorprogramm nur die Möglichkeit geben, zu schauen, ob ihr meiner Meinung seid. Keine Empfehlung also.
Freitag, 14.4., 20.15 Uhr: „Schwabenkinder“ (SWR, RP)
Sehr packend, sehr heftig. Unbedingt schauen.
Freitag, 14.4., 20.15 Uhr: „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ (Das Erste)
Ja, Risiko, hab ich noch nicht gesehen. Aber viel Gutes gehört. Und wer das als Bestätigung braucht, der war für den Auslandsoscar nominiert. Wenn’s hilft.
Bei dem Film haben sich also Daniel Brühl und Jessica Schwarz kennengelernt. Ich glaube, dass auch nicht viel mehr hängen bleiben wird. Ein ganz netter Film über das Erwachsenwerden. Nach dem Abi, Zivildienst, die große unerwiderte Liebe, die ersten sexuellen Erfahrungen. Und dann diese hektischen Schnitte, diese verwackelten Bilder. Hat mich alles seltsam kalt gelassen. Schade, eigentlich.
Wegen des großen Erfolges hier die zwölfte TV-Filmvorschau mit der Woche vom 1. bis 7. April.
Samstag, 1.4., 20.15 Uhr: „Sie liebt ihn, sie liebt ihn nicht“ (Vox)
Ach Gottchen, immer diese deutschen Filmtitel. „Sliding Doors“ heißt er im Original und ich fand den eigentlich ganz nett. Mit Gwyneth Paltrow und dem sehr sehenswerten John Lynch.
Sonntag, 2.4., 15.50 Uhr: „Bella Martha“ (Arte)
Für alle, die ihn verpasst haben. Lief jetzt ja schon mehrfach. Schöner Film.
Montag, 3.4., 0.00 Uhr: „Die Blechtrommel“ (Das Erste)
Klar, lief schon so oft. Aber wer bitte soll das um diese Uhrzeit schauen?
Montag, 3.4., 20.15 Uhr: „Marias letzte Reise“ (Das Erste)
Ach Mist, den wollte ich doch unbedingt mal schauen. Das ist der Film, wegen dem die Mutter von Moritz Bleibtreu den Deutschen Fernsehpreis bekommen hatte. Das war so rührend. Und ich kann den wieder nicht schauen.
Montag, 3.4., 22.50 Uhr: „Die Legende von Paul und Paula“ (MDR)
Hach ja, Nostalgie für alle Ossis. Von 1973. Wäre ja auch mal ne Gelegenheit gewesen, den zu schauen. Naja, wieder nix.
Mittwoch, 5.4., 23.35 Uhr: „Der Kreis“ (Arte)
Ich zitiere mal wieder die TV-Zeitschrift: „Acht Episoden, an der Zensur vorbei ins Ausland geschmuggelt und in Venedig mit dem Goldenen Löwen prämiert“. Könnte sich lohnen.
Donnerstag, 6.4., 23.15 Uhr: „Das Millionenspiel“ (WDR)
Alter Klassiker mit Didi Hallervorden. Ist schon viel drüber geschrieben worden, aber sowas lesen ja nicht alle von euch. Film stammt von 1970 und es geht um eine Fernsehshow, bei der ein Mann eine Million Mark gewinnen kann. Drei Tage sind ihm Killer auf den Fersen, alles wird gefilmt. Wem das aus der einen oder anderen Fernsehshow bekannt vorkommt, ist Absicht.
Freitag, 7.4., 0.25 Uhr: „Supervixen“ (Arte)
Dieser Film steht hier nur drin, weil zunächst der Titel mein Interesse geweckt hat und ich dann gesehen habe, dass er von Russ Meyer ist. Hahaha, auf Arte. Ist der gut, Jungs?
Ich bin halt doch durchschaubar: Wegen des Riesenerfolges hier die 11. TV-Filmvorschau mit der Woche vom 25. bis 31.3.
Sonntag, 26.3., 16.20 Uhr: „Almost Famous“ (Pro Sieben)
Manchmal schafft er es also doch, sich durchzusetzen. Der Mann meines Herzens hat gesagt, dass der gut ist. Die Fernsehzeitschrift sagt, dass Philip Seymour Hoffman mitspielt und dass das 70er-Appeal toll ist. Das Bestechende, wenn ihr mich fragt: die Sendezeit.
17.30 Uhr: WAHLEN GUCKEN!
Sonntag, 26.3., 0.45 Uhr: „Mulholland Drive“ (MDR)
Gerade noch davon gesprochen, schon läuft er im Fernsehen. Toll. Ach ja, um 23.15 Uhr könnt ihr den Film dann auch noch einmal im Südwest-Fernsehen schauen.
Montag, 27.3., 0.15 Uhr: „Liebesluder“ (Das Erste)
Das war dieser Film von Detlef Buck. Ich kann mich nicht erinnern, ob er gut war. Spielen halt alle mit. Probiert’s halt. Aber schlagt mich nicht, wenn er scheiße war.
Montag, 27.3., 0.30 Uhr: „Bella Martha“ (Arte)
Nachdem ich ja schon am vergangenen Montag das Vergnügen hatte, müsst ihr euch diesen tollen Film jetzt anschauen.
Montag, 27.3., 20.40 Uhr: „Lulu“ (Arte)
Das ist dieser neue Film mit Jessica Schwarz, der schon seit Wochen, ach Monaten in jedem Interview mit ihr erwähnt wird. Und sie hat so einige gegeben. Weiß nur nicht mehr wo. Den werde ich wohl schauen. Sie soll grandios spielen.
Montag, 27.3., 22.50 Uhr: „Der Stellvertreter“ (WDR)
Mal wieder ein pädagogischer Film-Tipp: Die Verfilmung von Rolf Hochhuths Buch, die 2002 in die Kinos kam. Ich hab den damals nicht gesehen.
Mittwoch, 29.3., 20.15 Uhr: „Wag the dog“ (Tele5)
Kein schlechter Film über einen US-Präsidenten, seine Sex-Affären und einen inszenierten Krieg gegen Albanien, um die Wahlen zu gewinnen. Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte ihn schauen.
Mittwoch, 29.3., 23.30 Uhr: „Halbe Treppe“ (BR)
Argumente für diesen Film: Andreas Dresen, Axel Prahl und der lustige Radiomoderator mit seinen Horoskopen. Hach. Einer meiner Lieblingsfilme. Aber das ist wohl auch nichts Neues.
Freitag, 31.3., 20.40 Uhr: „Sex Traffic“ (Arte)
Die Fernsehzeitschrift sagt: „Nichts für schwache Nerven“, weshalb ich den Film wohl lieber nicht schauen sollte. Aber klingt halt doch sehr interessant: „Drama über modernen Menschenhandel und ihre Opfer.“
Jetzt, beim Hinterher-Googeln habe ich gesehen, dass der Film damals ja im Kino lief. Ich weiß nicht, ob er mir im Kino genauso gut gefallen hätte, wie jetzt gerade eben im Fernsehen. Aber das ist ein ganz bezaubernder kleiner Film über eine Frau, die leidenschaftlich gerne kocht, dabei auf liebenswerte Weise perfekt ist. Als plötzlich ihre Schwester stirbt, muss sie sich nicht mehr nur um sich kümmern, sondern auch um die zurückgebliebene Nichte Lena. Klar, das ist eine Geschichte, wie wir sie schon tausendmal gesehen haben, aber mich hat dieser Film sehr berührt. Ja, ihr findet es wahrscheinlich schon furchtbar langweilig, aber das lag wohl auch ein bisschen an Martina Gedeck. Aber auch an Sergio Castellitto, der den Koch Mario spielt, in den sich Martha verliebt. Hach, mehr davon!
15 Jahre nach dem Abitur trifft man sich in einer kleinen Stadt im Taunus. Was ist aus allen geworden? Wer hat etwas aus sich gemacht? Der Film „Klassentreffen“ fängt ganz gut die Stimmung ein, die auf einem solchen Fest herrscht. Dieses Posen, dieses Den-Anderen-Beweisen, obwohl man selbst ganz und gar nicht damit zufrieden ist, wie alles gelaufen ist. Oder weil das Leben, welches man mittlerweile führt, so ganz und gar nicht mit dem damaligen Träumen übereinstimmt. Dieser Abend wird nicht chronologisch erzählt, sondern springt zwischen den Zeiten hin und her, man sieht den Abend aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten. Das tut dem Film gut, ohne wäre er wohl etwas belanglos.
Und wie jede Woche, wegen des großen Erfolges die zehnte TV-Filmvorschau vom 18. bis 24. März. Diesmal schon heute, weil morgen schon wieder ein Umzug ansteht.
Samstag, 18.3., 23.20 Uhr: „Deutschstunde (1)“ (N3)
Bildungsfernsehen für meine Leser. Für alle, die sich nicht erinnern: Verfilmung des Buchs von Siegfried Lenz. Na, klingelt’s?
Sonntag, 19.3., 20.15 Uhr: „Die Farbe Lila“ (Vox)
Ja, ich weiß: Steven Spielberg, Whoopi Goldberg. Aber ich mochte diesen Film damals. (Und dass Otto – Der Film, also der erste parallel auf Kabel Eins läuft, verschweige ich lieber. Alles Jugendsünden.)
Montag, 20.3., 20.40 Uhr: „Bella Martha“ (Arte)
Hach. Und ich kann den wieder nicht sehen, weil ich im Kino bin.
Montag, 20.3., 23.20 Uhr: „Monsoon Wedding“ (SWR)
Den hab ich im Kino gesehen. Hochzeit auf indisch. Der war ganz nett. Mehr aber auch nicht.
Mittwoch, 22.3., 20.15 Uhr: „Der Untergang“ (NDR)
Muss ich mehr schreiben? Glaub nicht. Hier nochmal nachlesen? Ach ja, und Donnerstag der zweite Teil.
Mittwoch, 22.3., 23.15 Uhr: „Rain – Regentage“ (WDR)
Der soll gut sein, sagt die Fernsehzeitschrift und auch tvtv.de.
Donnerstag, 23.3., 20.15 Uhr: „Million Dollar Hotel“ (Tele 5)
Dieser Film wird hier genannt, weil ich damals überlegt hatte, mir den im Kino anzuschauen. Aber dann doch nicht gemacht habe. Als Teaser für euch: Wim Wenders. Und für die Herren Milla Jovovich.
Freitag, 24.3., 23.05 Uhr: „Dancer in the Dark“ (WDR)
Der tolle Lars-von-Trier-Film mit Björk. Ein Muss für alle, die ihn noch nicht gesehen haben.
Ganz netter, französischer Film über Martine, über 40, die keinen Job mehr findet und kurzerhand einen Imbisswagen in einen Friseursalon umbaut. Ihr 18-jähriger Sohn und ihre Familie findet das doof, das ist ihr aber egal und am Ende hat sie sogar noch einen Mann gefunden.