Mein April #2

Yeah, Autobahn. Zwar mit Stau, aber ich liebe es, lange Strecken mit dem Auto zu fahren. Besonders in den Norden. Erst durch das Ruhrgebiet schlängeln, durch die Baustellen um Münster und Osnabrück, dann der Wettlauf gegen das Navi, die richtige Abfahrt zu nehmen, um nicht über die A28, sondern fein durch Bremen vorbei an dem Beck’s-Gebäude über die Weser und dann auf die A27 zu gelangen. Diesmal: Abfahrt verpasst, stattdessen auf der Autobahn über die Weser und Bremer Kreuz. Neuer Rekord: Mein kleines Auto kann 180 km/h fahren. Bisher lag der Rekord bei 175 km/h.

Dammer Berge wird erweitert. Frage mich, ob es einen weiteren Bogen über die Autobahn geben wird.

Auch in Bederkesa wird viel gebaut, die Hauptstraße durch den Ort ist komplett gesperrt, sieht schlimm aus. Genau wie der Weg am Kanal. So viele umgeknickte Bäume. Sowieso: Das Ortsbild ist nicht mehr das, was es mal war. Der Schuhladen ist weg, stattdessen ist da jetzt die Apotheke. Ein komisches Modehaus, Billigläden prägen den Ortskern, Ernsting Family, Schlecker, bei Kammann gibt es nur noch B-Ware. Schade.

Aber: das beste Schoko-Eis der Welt.

Außerdem gegessen: Käsebrot, Matjes mit Bratkartoffeln, Kuchen, Lachsbrot. Und so.

Mein April #1

Könnte sein, dass die Kaltmamsell das Tagebuchbloggen jetzt lässt (Gute Besserung!). Trotzdem hatte ich mir vorgenommen, den April mal dafür zu nutzen, dieses Tagebuchschreiben mal wieder auszuprobieren. Also ob ich das noch kann, obwohl ich das doch seit Jahren schon nicht mehr gemacht habe. Oder eben immer nur im Urlaub. Ein Monat, ein Test. Mal sehen, wie es wird.

Dass ich definitiv zu früh aufstehe, merke ich daran, dass es nun doch wieder dunkel ist, wenn der Wecker klingelt und die Straße derzeit so verdammt leer ist, weil eben alle Welt weg ist oder wenigstens Urlaub hat. Not me.

Komische Tage sind das, wenn die Nachmittagskonferenz der Zeitung ausfällt, weil sie aufgrund des Erscheinungstages erst am nächsten Tag stattfindet. Bringen den ganzen Rhythmus durcheinander. Andererseits schafft man dann einfach mehr. Themen vorbereiten fürs lange Osterwochenende, ausführliche Übergabe, Mails beantwortet, Video zusammengeschnitten. Trotzdem erst um 17 Uhr aus dem Büro gekommen. War das eigentlich der Feierabendverkehr oder doch schon der Osterstau?

Geguckt: Letzte Stunde von „Fluch der Karibik 2“ (Was für ein Dreck), „Gossip Girl“ (Armer Chuck), „The Delicious Miss Dahl“ (Yummy!). Diesmal war das Thema „Romantic“ und Frau Dahl hat sehr ansprechende Jakobsmuscheln zubereitet und diesen Rharbarber-Kram, der auch in ihrem Buch steht und den ich in der Rharbarber-Saison dringend nachkochen muss. Dank ihr weiß ich jetzt auch, wie Blinis gehen, eine Mahlzeit, dass ich durch die Milchschnitten-Werbung der Klitschko-Brüder kennengelernt habe. Was ich an der Sendung mag: Dass die Rezepte so einfach sind. Kein ewiges Rumgekoche, sondern meist reichen frische Zutaten und maximal eine Küchenmaschine. Memo to me: „Beef shepherd’s pie with champ“ abwandeln und ausprobieren.

Frühstück in der Kantine. Zur Feier des Tages: Lachsbrötchen. Mittags ebenfalls Kantine. Habe mich diesmal gegen Fleisch dafür für vegetarische Burritos mit süß-saurer-Soße entschieden, dazu Möhrensalat (Die Geschichte hebe ich mir für einen weiteren Kantinentag auf. Jahaaah, Frau Bluhm erzählt euch bald die Möhrensalat-Geschichte!). Leider hieß vegetarisch: Mais. Ich bin kein Freund von Dosenmais, ich könnte sogar sagen: Ich hasse Dosenmais. Besonders, wenn ich nichts anderes als Dosenmais bekomme. Um satt zu werden, habe ich den Mais in der Soße ertränkt. Abendessen fiel aus wegen exzessivem Konsums von Maoam-Gummikram.

War ja gar nicht so schwer.

Mein erstes Mal: Lasagne

Am Wochenende habe ich das erste Mal in meinem Leben eine Lasagne gekocht. Das war sehr sehr super, weil die Gäste begeistert waren (und ich auch).

Wie das geht? Ganz einfach!

1. Bolognese kochen
Also Fleisch braten mit halbierter Knoblauchzehe, sehr kleingeschnittenen Zwiebeln, noch viel kleiner geschnittenen Möhren drin (soll ja eine Männerbolognese werden, da darf man das Gemüse nicht sehen), würzen (viel Pfeffer, Salz). Wenn das Fleisch durch ist, die passierten Tomaten (500 Gramm Fleisch passt gut zu 500 ml Tomaten) dazugeben, ein Schuss Weißwein, Paprikagewürz, Muskat, Chiliflocken und einer Brise Zucker. Kochen lassen. Nochmal abschmecken, nachwürzen, falls das ganze zu flüssig ist, eine Kartoffel reinreiben (wegen der Stärke).

2. Beschamelsoße kochen
In einem großen Topf Butter schmelzen und dann unter kräftigem Rühren Mehl in die zerlaufene Butter rühren. Parallel Milch erhitzen. Am besten so timen, dass die Mehlschwitze fertig ist, wenn die Milch aufkocht. Dann die Milch langsam in die Mehlschwitze rühren, aufkochen lassen, fertig. Ofen auf 200 Grad vorheizen.

3. Schichten!
Nudeln im Bräter oder einem anderen geeigneten Küchengerät auslegen, Bolognesesoße drauf, Beschamelsoße, nächste Nudelschicht. Vorgang solange wiederholen, bis die Bolognesesoße fertig ist. Nudelschicht drauf, Beschamelsoße drauf.

4. Mit Käse bestreuen
Selber machen oder die Gäste dafür einspannen

Lasagne - Käse drauf

4. Backen
Bräter in den Ofen schieben und nach 20 Minuten immer mal mit der Gabel prüfen, ob schon alles durch ist. Nebenbei: Tisch decken.

Lasagne - vorher

Lasagne - nachher

5. Anrichten
Guten Appetit!

Lasagne auf dem Tisch

Und beim nächsten Mal leuchte ich mein Werk auch noch besser aus, damit die Fotos so irre lecker aussehen.

Meine Woche mit dem Netz (19)

Ich nutze jetzt seit einigen Monaten Gowalla und Foursquare, aber wenn ich gefragt werde, warum und welchen Nutzen das hat, dann eier ich jedes Mal herum, weil ich darauf eigentlich immer noch keine richtig gute Antwort habe außer: ist halt so ein Spiel, irgendwie. Bin trotzdem Bürgermeister der Pommes-Bude schräg unter mir.

Auf dem „Social Media Forum“ in Hamburg gewesen mit mehreren Erkenntnissen: 1. Wenn man in Düsseldorf schon ohne Wintermantel rumlaufen kann, gilt das auf keinen Fall auch für Hamburg. 2. Hamburg ist toll. 3. Erstaunlich wenig über das iPad gesprochen. 4. Das Internet wird in vielen Häusern immer noch unterschätzt.

Mit Marcus Schuler, Thomas Pfeiffer, Sören Stamer und Frederic Lardinois in der Geek-Week über Google Buzz (es herrschte Einigkeit), Google und China und dieses Buch von Markus Reiter diskutiert (Ein bisschen doof, weil ich das Buch nicht gelesen hatte, sondern nur Interviews mit dem Autor.) Wer sich das anhören will, geht am besten hierhin.

Irgendwann schreib ich mal ein Kochbuch oder Kochblog oder so: Kochen mit Twitter. Denn die Tipps, die ich jedes Mal auf meine Kochfragen bekomme, sind sehr wertvoll und interessieren bestimmt nicht nur mich. Aktuelles Beispiel: Am Samstag das erste Mal in meinem Leben Beschamelsoße gekocht. Leider zuviel. Aber dafür bei Twitter jede Menge tolle Tipps bekommen, was ich mit den Resten anstellen kann. (Hab sie dann trotzdem weggekippt. Hatte leider keinen Blumenkohl, Spargel, Porree oder Kohlrabi im Haus.

Aus meinem E-Mail-Postfach: Ob Huhn in Schoko-Soße schmeckt?

Frust.

Meine Woche mit dem Netz (18)

Auch wenn es wirklich ekelig sein kann: Dieses Chatroulette hat mir in dieser Woche schon so viele tolle Momente (Oder wie bezeichnet ihr es, wenn ihr mit einem immer fetter werdenden Grinsen sitzt???) beschert, dass ich sie mit euch teilen möchte.

Zuerst gab es dieses Video hier. Ein Mann besingt seine Chatroulette-Stranger – großartig.

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Dann: Die krassen Reaktionen über den toten Mann. Ich hoffe wirklich, dass das nur ein Fake ist.

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Und dann noch Ben Folds, der Chatroulette auf einem seiner Konzerte ausprobiert hat und da die Chatroulette-Stranger ebenfalls besingt.

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Ich habe mein MeinVZ-Account gelöscht.

Der Zauber von Lena Meyer-Landrut

Was ich mich ja die ganze Zeit frage: Schafft Lena Meyer-Landrut es, ihren Zauber bis Ende Mai wirklich aufrecht zu erhalten?

Ich habe mich in dieser Woche mit einigen Menschen getroffen. Und jedes Mal kam es zu der folgenschweren Frage, die jedes Mal zu mindestens 15 Minuten Gespräch führte: „Wie findste eigentlich die Lena?“ Mal erzählte mir mein Gegenüber alle Einzelheiten, die er im Netz auftreiben konnte: von Lenas Auftritt im ARD-Morgenmagazin

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bis hin zu dem Auftritt bei „TVTotal“ oder eben ihrem Video, das ja direkt vor der Tagesschau ausgestrahlt wurde. Folgende Attribute wurden jedes Mal besonders hervorgehoben: ihre Natürlichkeit, ihre Ironie, ihr Humor (Auf die Frage, wie sie sich denn jetzt nennen würde, weil LML ja ein wenig lang sei, antwortet sie, dass sie jetzt nur noch „Lena“ sagen würde, auch wenn das „ein bisschen Asi-Big-Brother-Style“ sei. Und das im Morgenmagazin.), ihre Ausstrahlung (Geht es eigentlich nur mir so, dass ich grinsend vor dem Notebook hocke, wenn ich mir diese ganzen Videoschnipsel anschaue?).

Lena umgibt derzeit ein Hype, wie man ihn schon lange nicht mehr gesehen hat. Das TV-Total-Video wurde mittlerweile bereits 100.000 Mal angeschaut, das Musikvideo bei Youtube fast 800.000 Mal, bei Facebook hat sie mittlerweile mehr als 44.000 Fans und das größte Zeichen natürlich: ihr Abschneiden in den Download-Charts.

Eine Frage, die ich in dieser Woche auch extrem häufig diskutiert habe: Wird es Lena gelingen, den Hype in Deutschland bis Ende Mai aufrecht zu erhalten? Wie wird sie es schaffen, auch außerhalb von Deutschland bekannt zu werden? Und: Wie erobert man eigentlich Osteuropa? Hach, Fragen, die hoffentlich bald beantwortet werden. Hoffen wir mal, dass die Ratschläge, die da gerade an den deutschen Stammtischen entstehen, es bis zu Lena und ihrem Team schaffen. Zu wünschen wäre es ihr.

Über den Trololo-Mann

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Der lustige Trololo-Mann geistert seit gestern auch durch mein Internet. Die Version, die ich hier verlinke, wurde bis jetzt mehr als 700.000 Mal angeschaut, zählt man die anderen Versionen des Videos dazu, kommt man locker über eine Million. Sicher, noch kein Rick Astley, aber was nicht ist, kann ja noch, ihr wisst schon.

Also, wer ist der Trololo-Mann? Ein russischer Opernsänger mit dem Namen Eduard Khil, der 1966 dieses Lied sang. Es scheint im Voll-Playback, denn sonst hätte er in dieser Aufnahme sicherlich ein bisschen synchroner seine Lippen bewegt.

Seit einigen Wochen geistert das Video durchs Netz, großer Spaß, es gibt sogar schon Seiten, die sich eine Welttournee mit dem Trololo-Mann wünschen, es gibt die ersten Nachahmer, nein, Eduard Khil selbst rief dazu auf, Parodien zu drehen.

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Boingboing weist auf ein weiteres Video hin, in dem der Trololo-Mann sich die ersten Videos anschaut.

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Tja, selbst Christoph Waltz hat den Trololo-Mann schon nachgespielt.

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Warum ich das alles schreibe? Weil ich das Internet gerade für diese Phänomene so liebe.

Meine Woche mit dem Netz (16+17)

Zwei data-epi-spacing Wochen data-epi-spacing sind data-epi-spacing um, data-epi-spacing nachdem data-epi-spacing ich data-epi-spacing vergangene data-epi-spacing Woche data-epi-spacing irgendwie data-epi-spacing nicht data-epi-spacing dazu data-epi-spacing gekommen data-epi-spacing bin, data-epi-spacing was data-epi-spacing zu data-epi-spacing schreiben. data-epi-spacing Und data-epi-spacing jetzt data-epi-spacing weiß data-epi-spacing ich data-epi-spacing auch data-epi-spacing gar data-epi-spacing nicht data-epi-spacing mehr, data-epi-spacing was data-epi-spacing so data-epi-spacing los data-epi-spacing war. data-epi-spacing Ich data-epi-spacing habe data-epi-spacing mich data-epi-spacing viel data-epi-spacing mit data-epi-spacing Webvideos data-epi-spacing beschäftigt, data-epi-spacing ein data-epi-spacing paar data-epi-spacing Sachen data-epi-spacing geschrieben. data-epi-spacing

Den data-epi-spacing meisten data-epi-spacing Spaß data-epi-spacing haben data-epi-spacing mir data-epi-spacing aber data-epi-spacing wieder data-epi-spacing einmal data-epi-spacing die data-epi-spacing „The-Onion“-Videos data-epi-spacing bereitet. data-epi-spacing Das data-epi-spacing hier, data-epi-spacing zum data-epi-spacing Beispiel:

Hier klicken, um den Inhalt von www.theonion.com anzuzeigen.


How data-epi-spacing Will data-epi-spacing The data-epi-spacing End data-epi-spacing Of data-epi-spacing Print data-epi-spacing Journalism data-epi-spacing Affect data-epi-spacing Old data-epi-spacing Loons data-epi-spacing Who data-epi-spacing Hoard data-epi-spacing Newspapers?

Lohnt data-epi-spacing sich data-epi-spacing wirklich data-epi-spacing immer, data-epi-spacing die data-epi-spacing Videos data-epi-spacing bei data-epi-spacing „The data-epi-spacing Onion“ data-epi-spacing zu data-epi-spacing gucken.

Sehrsehr data-epi-spacing witzig data-epi-spacing ist data-epi-spacing auch data-epi-spacing das, data-epi-spacing was data-epi-spacing der data-epi-spacing Kollegen data-epi-spacing Sonneborn data-epi-spacing so data-epi-spacing verzapft. data-epi-spacing

Hier data-epi-spacing klicken, data-epi-spacing um data-epi-spacing den data-epi-spacing Inhalt data-epi-spacing von data-epi-spacing YouTube data-epi-spacing anzuzeigen.
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So. data-epi-spacing Ich data-epi-spacing mach data-epi-spacing jetzt data-epi-spacing erstmal data-epi-spacing Pause. data-epi-spacing Zumindest data-epi-spacing so data-epi-spacing beruflich. data-epi-spacing Aber data-epi-spacing dann data-epi-spacing hab data-epi-spacing ich data-epi-spacing ja data-epi-spacing vielleicht data-epi-spacing diese data-epi-spacing Woche data-epi-spacing ein data-epi-spacing bisschen data-epi-spacing Zeit, data-epi-spacing hier data-epi-spacing ein data-epi-spacing paar data-epi-spacing Dinge data-epi-spacing zu data-epi-spacing schreiben. data-epi-spacing Hehe.

Berlin-Tagebuch

Herrjeh. Gestern angekommen mit Schmuddelwetter. Nach der ersten Begrüßung eine Weile um das Deutsche Theater geschlichen auf der Suche nach der Nummer zehn. Seltsames Gefühl gewesen, auch weil die Zählung der Hausnummern so ungewohnt war.

Nach diesem Termin dann Freizeit. Mich erstmal auf den Weg in Richtung Hackesche Höfe gemacht, gewohnte Tour zum Warmwerden mit der Stadt. Im Lieblingsschuhladen ein Schnäppchen gesehen und erst noch überlegt, ob das denn geht. Die Frage mit ‚ja‘ beantwortet und zugeschlagen.

Mit Bernd, Ben und Kai auf den Ohren zur Verabredung gelaufen, immer wieder gekichert. Gemerkt, dass da was fehlt, wenn man ständig nur mit dem Auto unterwegs ist. Muss ich was ändern, denke ich.

Grauburgunder mit Flammkuchen in angenehmer Begleitung. Gute Gespräche sind die, in denen man sogar noch ein bisschen was über sich selbst lernt, aber nicht nur.

Mädchenkram dann vor dem Schlafengehen, auch schön.

DIE CEBIT UND ICH

Ich war das erste Mal in meinem Leben auf der CeBIT. Nicht, weil ich bisher nicht wollte, sondern weil es sich bisher nicht ergeben hat. Ich kann also nicht sagen, ob nun alles anders ist oder die Frage beantworten, ob man die CeBIT jetzt immer noch eine Computermesse ist oder nicht. Ich kann nur sagen, dass ich es seltsam fand auf einer Veranstaltung zu sein, auf der riesige Unternehmen Autos hinstellen mit Kameras drauf montiert. Und dass T-Systems jetzt mit der Wasserwand eine Lavalampe für das Web 2.0 erfindet – sogar mit Kommunikationsfunktionen.

Wer da sein wollte, wo die Masse ist, der musste in Halle 23 gehen, also dahin, wo die Gamer waren. Keine Halle war voller und für mich schwierigere zu verstehen. Nicht die üblichen Anzugträger, sondern die Jugend. Nicht nur die Jugend, sondern die Masse. Harte Bässe und Gekreische wie bei einem Tokio-Hotel-Konzert, dabei verschenkte der Mann mit der lauten Stimme nur irgendwelches Zubehör.

Auf dem Weg nach Hause „Die Titanic und Herr Berg“ ausgelesen. Gut, dass ich demnächst wieder häufiger Zug fahre.

(Auf dem Nexus One geschrieben, übrigens. Mittlerweile twittere ich dank Seesmic schon lieber damit. Wie kann ich das nun noch mit Flickr verbinden? Mails noch zu umständlich.)